Aus für Thomas Reis in der Türkei: Der deutsche Trainer muss bei Samsunspor seinen Hut nehmen. Das gab der Klub aus der Süper Lig in der Nacht von Freitag auf Samstag in einer offiziellen Mitteilung bekannt – und präsentierte am Nachmittag bereits einen potentiellen Nachfolger.
Verkündung um 1.27 Uhr: Aus für Thomas Reis in der Türkei - nächster Deutscher steht bereit
Deutscher Coach vor Türkei-Engagement
„DANKE, THOMAS“, schrieb Samsunspor in Versalien bei X – in einer Version sogar auf Deutsch. „Wir verabschieden uns von unserem Cheftrainer Thomas Reis, der in der Saison 2024/2025 sein Amt antrat und in seinem ersten Jahr mit unserem Team einen historischen Erfolg erzielte, indem er es auf den dritten Tabellenplatz führte.“
Der türkische Verein bedankt sich für Reis‘ „Beitrag und seinen Einsatz“ und wünscht ihm „viel Erfolg für seine weitere Karriere“.
Reis mit Erfolgen in der Türkei
Das Kuriose: Samsunspor veröffentlichte den Post mitten in der Nacht um 1.27 Uhr.
Rund zwölf Stunden später offenbarte der türkische Klub den wahrscheinlichen Nachfolger. So sei „eine Grundsatzvereinbarung mit dem erfahrenen deutschen Cheftrainer Thorsten Fink getroffen“ worden. Der 58-Jährige werde am Sonntag „nach Samsun kommen. Weitere Entwicklungen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben“, heißt es in einer Mitteilung bei X.
Damit wäre Fink, der bis Dezember 2025 den KRC Genk in Belgien trainiert hatte, der dritten deutsche Trainer in Folge bei Samsunspor. Vor Reis hatte Markus Gidsol den Klub gecoacht.
Reis trat den Posten in der Türkei im Sommer 2024 an und führte Samsunspor in seiner ersten Saison auf den dritten Tabellenplatz und damit in die Conference League.
In der laufenden Saison steht der Klub auf dem siebten Tabellenplatz und nimmt an den Playoffs zum Achtelfinale der Conference League teil.
Zuvor hatte Reis als Chefcoach beim VfL Bochum (September 2019 bis September 2022) und beim FC Schalke 04 (Oktober 2022 bis September 2023) gearbeitet.