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Leichtathletik: Deutsche WM-Medaille verpasst

Deutsche WM-Medaille verpasst

Die 27-jährige Yemisi Ogunleye kommt nicht an ihre Bestleistung heran - Robert Farken verpasst derweil sein Finale.
Verpasste eine Medaille: Yemisi Ogunleye
Verpasste eine Medaille: Yemisi Ogunleye
© AFP/SID/KIRILL KUDRYAVTSEV
Die 27-jährige Yemisi Ogunleye kommt nicht an ihre Bestleistung heran - Robert Farken verpasst derweil sein Finale.

Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye hat eine Medaille bei der Hallen-WM im polnischen Torun verpasst. Die 27-Jährige kam mit 19,46 Metern am Freitag beim Sieg der überragenden US-Amerikanerin Chase Jackson (20,14) auf den fünften Platz. Auf Bronze fehlten der Mannheimerin in der Kujawsko-Pomorska Arena am Ende 29 Zentimeter.

Ogunleye hatte ihre Bestleistung zuletzt bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund auf 20,37 m geschraubt und sich Medaillenchancen ausgerechnet: „Das ist nie ausgeschlossen.“ Nach einem starken ersten Stoß konnte sie aber nicht mehr nachlegen. Bei der Hallen-WM 2024 in Glasgow hatte sie Silber gewonnen.

Leichtathletik: Farken verpasst Finale

Katharina Maisch vom LV 90 Erzgebirge belegte mit 18,56 Metern den zehnten Rang. Silber ging an Titelverteidigerin Sarah Mitton (19,78) aus Kanada, den dritten Platz sicherte sich die Schwedin Axelina Johansson (19,75).

Der WM-Sechste Robert Farken verpasste über 1500 m das Finale am Sonntag. In seinem Vorlauf kam der 28 Jahre alte Leipziger in 3:41,79 Minuten nur auf den fünften Rang.

Das deutsche Leichtathletik-Team ist in Torun mit 14 Athletinnen und Athleten vertreten, einige prominente Namen wie etwa Weitsprung-Star Malaika Mihambo verzichteten aus Rücksicht auf die Vorbereitung für die Sommersaison aber auf die Titelkämpfe.