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Die deutsche Leichtathletik trauert um Trainer-Gigant Osenberg

Trauer um Trainer-Gigant Osenberg

Gerd Osenberg betreute unter anderem die Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Henkel. Nun ist er verstorben.
Gerd Osenberg trainierte unter anderem Hochsprung-Legende Heike Henkel
Gerd Osenberg trainierte unter anderem Hochsprung-Legende Heike Henkel
© IMAGO/Sven Simon
Gerd Osenberg betreute unter anderem die Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Henkel. Nun ist er verstorben.

Die deutsche Leichtathletik trauert um einen ihrer größten Trainer: Gerd Osenberg ist tot.

Der Coach aus dem oberbergischen Radevormwald, der unter anderem die Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Henkel zu Topstars geformt hatte, verstarb im Alter von 89 Jahren. Das gab sein Verein TSV Bayer Leverkusen bekannt.

Osenbergs Olympiabilanz: Elf Medaillen

Osenbergs Athleten und Athleten gewannen insgesamt elf olympische Medaillen, darunter vier goldene. Neben Ecker-Rosendahl, Nasse-Meyfarth und Henkel betreute er auch Liesel Westermann und Ellen Wessinghage. Allein bei den Sommerspielen 1972 in München war Osenberg für je zwei Gold- und Silbermedaillen sowie einmal Bronze mitverantwortlich.

Osenberg gehört zu den erfolgreichsten Trainern der deutschen Leichtathletik. Für seine Verdienste wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Auch nach seinem Rücktritt gab Osenberg im hohen Alter seine Erfahrung weiter.

„Sein Name wird für immer untrennbar mit den größten Erfolgen der Leverkusener Leichtathletik verbunden bleiben“, hieß es in der Mitteilung des Klubs. Osenberg habe „Generationen geprägt“.