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Leichtathletik-EM: Hundertstel-Drama um deutsche Hoffnung

Hundertstel-Drama um deutsche Hoffnung

Die deutsche 800-m-Meisterin scheidet trotz starker Leistung im EM-Halbfinale aus.
Smilla Kolbe sorgte über 800 Meter für Aufsehen
© IMAGO/Beautiful Sports
Die deutsche 800-m-Meisterin scheidet trotz starker Leistung im EM-Halbfinale aus.

Zwei Hundertstel fehlten: Smilla Kolbe hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham hauchdünn das Finale über 800 m verpasst. Die deutsche Meisterin kam im zweiten Halbfinale in 1:58,21 Minuten auf Platz sechs, die Französin Clara Liberman (1:58,19) lag im Zielsprint knapp vor Kolbe und zog als eine der beiden weiteren Zeitbesten in den Endlauf ein. Für die direkte Qualifikation hätte Kolbe unter die besten drei ihres Rennens kommen müssen.

Kolbe war im Vorlauf in 1:57,80 Minuten als erste deutsche Läuferin seit 1990 unter 1:58 geblieben.

Kolbe mit historischem Lauf

Als Schnellste ins Finale am Freitag (22,46) zog die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson (1:57,28) ein, auch Hürden-Weltmeistein Femke Broeders-Bol aus den Niederlanden (1:57,46) hinterließ einen starken Eindruck.

Mitfavoritin Audrey Werro (Schweiz) stürzte im ersten Halbfinale selbstverschuldet übel und kam abgeschlagen als Letzte ins Ziel. Werro war im Juni in Paris 1:53,80 Minuten und damit die drittbeste Zeit der Geschichte gelaufen.