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Darum fehlt Konstanze Klosterhalfen bei der Leichtathletik-EM

Darum fehlt Klosterhalfen

Die beste deutsche Mittelstreckenläuferin der jüngeren Vergangenheit ist mal wieder bei einem Großereignis nicht dabei. Sie verzichtet bewusst.
Beim 10-Kilometer-Rennen in Laredo knackte Konstanze Klosterhalfen einen nationalen Rekord. Zudem stellte die Slowenin Clara Lukan einen europäischen Rekord auf.
Die beste deutsche Mittelstreckenläuferin der jüngeren Vergangenheit ist mal wieder bei einem Großereignis nicht dabei. Sie verzichtet bewusst.

Der Höhepunkte des Leichtathletik-Sommers ist im vollen Gange – aber mal wieder ohne Konstanze Klosterhalfen.

Deutschlands beste Mittelstrecklerin des vergangenen Jahrzehnts fehlt bei der Leichtathletik-EM in Birmingham. Schon im Juli verkündete Klosterhalfen die Entscheidung, auf die Deutsche Meisterschaft in Wattenscheid und damit auch auf die EM zu verzichten.

Konstanze Klosterhalfen verzichtet bewusst auf Leichtathletik-EM

„Eigentlich war der Plan, eine kurze Bahn-Saison mitzunehmen. Dann wollten wir jedoch kein Risiko eingehen, da die Belastung auf der Bahn immer noch intensiver ist“, begründete die Leverkusenerin bei Web.de ihren Schritt: „Schade um die EM und die deutschen Meisterschaften, die fast zuhause stattfinden.“

Die Ex-Europameisterin und frühere WM-Dritte über 5000 m setzte zuletzt den Schwerpunkt auf längere Distanzen im Straßenlauf.

Auch wegen diverser Verletzungs- und Krankheitsprobleme war Klosterhalfen seit ihrem EM-Triumph 2022 in München bei keiner großen Freiluft-Meisterschaft am Start, verpasste unter anderem Olympia 2024.

„Nächstes Jahr werde ich wieder auf die Bahn zurückkehren“, sagte Klosterhalfen. Dann steht die Leichtathletik-WM in Peking an.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)