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Badminton-Drama: DBV verliert Sportdirektor Höi – wer folgt?

DBV sucht erneut einen Sportdirektor

Der Däne Jakob Höi steigt aus seinem Vertrag aus. Erst vor einem Jahr übernahm er das Amt.
Jakob Höi
Jakob Höi
© DBV/SID
Der Däne Jakob Höi steigt aus seinem Vertrag aus. Erst vor einem Jahr übernahm er das Amt.

Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) ist wieder auf der Suche nach einem Sportdirektor. Der Däne Jakob Höi, seit Mai 2025 im Amt, steigt zum 14. August aus seinem laufenden Vertrag aus. Höi hatte in Teilzeit und häufig aus seiner dänischen Heimat gearbeitet.

Höi verlässt DBV trotz „Golden Nuggets“

„Ich verlasse den DBV mit großer Wertschätzung – aber auch mit dem Gefühl, nicht das erreicht zu haben, was ich mir selbst gewünscht hätte. Ich hätte gerne noch in einigen Jahren miterlebt, wie unsere ‚Golden Nuggets‘ ihr volles Potenzial entfalten und zu glänzen beginnen“, sagte Höi.

Allerdings kam der Verband zu dem Schluss, „dass der zeitliche Aufwand, der notwendig wäre, um die Aufgabe in der gewünschten Qualität zu erfüllen, sowie die langen Abwesenheiten von seiner Familie in Dänemark auf Dauer nicht vereinbar sind“.

Höi war von 2009 bis 2012 bereits als Chef-Bundestrainer tätig gewesen und hatte eines der erfolgreichsten Kapitel der deutschen Badminton-Geschichte maßgeblich begleitet. In seine Amtszeit als Trainer fielen unter anderem der EM-Titel von Marc Zwiebler 2012 und WM-Bronze durch Juliane Schenk 2011.