Nach dem Skandal um WM-Spitzenreiter Marco Bezzecchi hat MotoGP-Weltmeister Marc Márquez den Großen Preis von Tschechien gewonnen und sich endgültig im Titelrennen zurückgemeldet. Der Spanier setzte sich in Brünn überlegen vor dem Japaner Ai Ogura (Aprilia) und seinem Ducati-Teamkollegen Francesco Bagnaia (Italien) durch.
MotoGP: Márquez meldet sich zurück - Bezzecchi entschuldigt sich
Márquez siegt erneut – WM-Traum lebt
Bezzecchis Sperre lässt Vorsprung schrumpfen
Bezzecchi hatte am Samstag nach einem Sturz im Sprint einen Streckenposten geschlagen und war für den Grand Prix gesperrt worden. „Ich möchte mich bei der gesamten MotoGP-Community für mein Verhalten entschuldigen“, schrieb der Italiener später bei Instagram. Bezzecchi suchte den Streckenposten auch persönlich auf und bat um Entschuldigung.
Durch die Nullnummer schrumpfte Bezzecchis Vorsprung im Klassement weiter zusammen, der Aprilia-Pilot liegt nach neun WM-Stationen nur noch acht Punkte vor seinem spanischen Teamkollegen Jorge Martín (Spanien), der Neunter wurde. Márquez, zuletzt in Ungarn Sprint- und GP-Sieger, verkürzte seinen Rückstand zu Bezzecchi auf 40 Punkte.
Sprintsieger Bagnaia setzte sich im Hauptrennen früh an die Spitze und konnte sich etwas Abstand auf die Verfolger erarbeiten. Doch Márquez machte immer mehr Druck und ging wenige Runden vor Schluss vorbei. Wenig später musste Bagnaia auch Ogura ziehen lassen.