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Wehrlein in Berlin auf dem Podest - und in der WM wieder vorne

Deutscher führt WM-Wertung an

Der frühere Weltmeister belegt im zweiten Rennen der Formel E in der Haupstadt Rang drei.
Wehrlein in Berlin
Wehrlein in Berlin
© picture-alliance/SID/Eibner-Pressefoto/Marcel Fischer
Der frühere Weltmeister belegt im zweiten Rennen der Formel E in der Haupstadt Rang drei.

Pascal Wehrlein (31) hat bei seinem Heimrennen in Berlin das Podium erreicht und die Gesamtführung in der Formel E zurückerobert.

Der Pole-Setter belegte im zweiten E-Prix in der Hauptstadt Rang drei, es war der vierte Podestplatz der Saison für den Porsche-Piloten. In der Gesamtwertung verdrängte Wehrlein damit Edoardo Mortara (Schweiz/Mahindra) wieder von Platz eins.

Am Samstag hatte Wehrlein trotz Startplatz zwei am Ende nur Rang 19 belegt und die Führung im WM-Kampf an Mortara verloren. Nach acht Saisonrennen hat der frühere Weltmeister nun 101 Punkte auf dem Konto. Erster Verfolger ist Mitch Evans (Jaguar), der sich am Sonntag vor dem Engländer Oliver Rowland (Nissan) und Wehrlein durchsetzte. Der Neuseeländer liegt drei Zähler zurück. Maximilian Günther (DS Penske), der zweite Deutsche in der Formel E, belegte Rang 15.

Wehrlein behauptete am Start zunächst noch Rang eins, fiel aber schnell einige Plätze zurück. In einem spannenden Rennen kämpfte er sich zurück, wenige Runden vor Schluss fand sich der 31-Jährige dann wieder im Kampf um die Spitze. „Es war ein großartiger Tag“, sagte Wehrlein: „Gutes Rennen, gute Geschwindigkeit.“

Für Verwirrung bei vielen Fans sorgte im zweiten Rennen ein scheinbares Überholmanöver Rowlands unter gelber Flagge. Wie die FIA später klarstellte, handelte es sich jedoch um eine falsche Wahrnehmung: Rowland wurde die gelb-rote Flagge gezeigt, die unter anderem vor Hindernissen auf der Strecke warnt – aber das Überholen nicht verbietet.

Nach dem Doppelpack in Berlin geht es am 16. und 17. Mai in der Formel E weiter. In Monaco finden die Saisonläufe neun und zehn statt.