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Formel 1: "Das ist ein verdammter Witz!" Ferrari-Star tobt

„Das ist ein verdammter Witz!“

Charles Leclerc schimpft trotz eines guten Qualifying-Ergebnisses beim Großen Preis von Japan. Das ärgert den Ferrari-Star.
Mit der neuen F1-Saison beginnt eine neue Ära. Neue Regeln, Autos und technische Änderungen sollen den Sport grundlegend verändern. Doch welche Auswirkungen haben die neuen Bestimmungen auf Teams, Fahrer und den Rennsport?
Charles Leclerc schimpft trotz eines guten Qualifying-Ergebnisses beim Großen Preis von Japan. Das ärgert den Ferrari-Star.

Charles Leclerc hat nach dem Qualifying zum Großen Preis von Japan ordentlich Dampf abgelassen. Onboard-Aufnahmen aus dem Ferrari-Cockpit zeigten den Monegassen nach Rang vier sichtlich angefressen.

„Ich verstehe das Qualifying nicht, das ist ein verdammter Witz! Ich bin in den Kurven schneller, früher am Gas – und verliere alles auf der Geraden!“, funkte er an die Box.

Formel 1: Darum gibt es in Suzuka noch mehr Probleme

Hintergrund ist eine kurzfristige Anpassung der FIA: Für Suzuka wurde die maximal erlaubte Energierückgewinnung pro Runde im Qualifying von neun auf acht Megajoule reduziert.

Damit soll das sogenannte Super-Clipping verringert werden – also das Phänomen, dass die MGU-K bei Vollgas gegen den Verbrenner arbeitet, um zusätzliche Energie zu rekuperieren. Einige Fahrer hatten kritisiert, dass extremes Pushen in schnellen Passagen dazu führt, vor den Bremszonen besonders stark Energie zurückladen zu müssen.

Die Maßnahme wurde mit den Power-Unit-Herstellern abgestimmt und soll verhindern, dass Piloten auf schnellen Strecken übermäßig lupfen oder ungewöhnliche Linien fahren, nur um die Batterie zu füllen.

Formel 1: „Sehr frustrierend“ für Leclerc

Leclerc erklärte später: „Ich würde sagen, mein Puls war auf der Geraden etwas höher. Wenn du Vollgas gibst, verlierst du Zeit.“ In den Kurven selbst sei das Verhalten nichts Neues: „Das passiert in Q3, besonders mit meinem Fahrstil. In der Vergangenheit hat es sich mehr ausgezahlt, als das es geschadet hat.“

Mit der aktuellen Fahrzeuggeneration scheine es jedoch stärker zurückzuschlagen. „Ich habe auf der Geraden deutlich Geschwindigkeit verloren. Nichts im Vergleich zu Shanghai, aber genug, um langsamer zu sein als in Q2. Das ist sehr frustrierend.“ Man werde die Daten nun vor dem Rennen am Sonntag (ab 7 Uhr im LIVETICKER) genau analysieren.

In den sozialen Netzwerken reagierten viele Fans mit Verständnis. Die neuen Hybrid-Vorgaben stellten Fahrer vor ein Balance-Spiel zwischen maximalem Angriff und effizientem Energiemanagement. Ein schmaler Grat, auf dem Leclerc in Suzuka die entscheidenden Hundertstel verlor.

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