Der erste Zoff in der noch jungen Formel-1-Saison ist entbrannt. Im Sprint von China kollidierte Mercedes-Pilot Kimi Antonelli in der Anfangsphase mit Isack Hadjar (Red Bull). Letzterer schlug die Entschuldigung aus - und so fand Mercedes-Teamchef Toto Wolff deutliche Worte.
Formel 1: "Unsportlich!" Erster Zoff der Saison entbrennt
„Unsportlich!“ Erster F1-Zoff entbrennt
„Unsportlich! Das kann es nicht sein, einen wegzuwinken“, kommentierte der Boss der Silberpfeile die Aktion bei Sky. Direkt nach dem Rennende hatte sich Antonelli auf den Weg gemacht, um den ankommenden Hadjar noch im Auto um Verzeihung zu bitten. Doch der hatte kein Interesse und schickte seinen Rivalen mit Handzeichen klar für die Zuschauer sichtbar weg.
Hadjar sauer auf Antonelli
Was war zuvor passiert? Im Getümmel einer wilden Startphase fuhr Antonelli in einer Rechtskurve zu weit nach außen und damit Hadjar ins Auto. Für das Red-Bull-Juwel war das Rennen damit gelaufen. Er kam als 15. ins Ziel.
Antonelli bekam dafür eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe, arbeitete sich aber trotzdem noch auf Position fünf nach vorne.
Wolff fand die Bestrafung auch verständlich: „Klar ist das sein Fehler. Zehn Sekunden ist ein bisschen harsch. Am Ende des Tages hat er Hadjar auch die Position gekostet oder das Rennen.“
Vielmehr bemäneglte auch Ralf Schumacher die Reaktion von Hadjar. „Macht man nicht. Er ist eben ein Heißsporn“, lautete sein Kommentar.