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Formel 1: Riesenfrust bei Verstappen nach Sprint-Debakel

Frust bei Verstappen nach Debakel

Max Verstappen erlebt im China-Sprint ein Debakel. Danach läuft es auch im Qualifying nicht. Der Niederländer motzt.
George Russell startet als einer der Favoriten in die Formel-1-Saison 2026. Nach einer konstant starken Vorsaison trauen viele dem Mercedes-Piloten den nächsten Schritt zu, doch liefert er auch im Titelkampf?
Max Verstappen erlebt im China-Sprint ein Debakel. Danach läuft es auch im Qualifying nicht. Der Niederländer motzt.

George Russell hat den ersten Sprint der jungen Formel-1-Saison in China gewonnen, Rekord-Youngster Kimi Antonelli sorgte danach im Qualifying für den nächsten Mercedes-Coup - während Max Verstappen einen Samstag zum Vergessen erlebte.

„Im Moment habe ich nicht viele Worte. Alles, was schief gehen konnte, ist schief gegangen. Wir haben mehr Probleme als erwartet“, ließ der viermalige Weltmeister aus den Niederlanden nach dem verkorksten Sprint bei Sky Dampf ab.

„Überlebenskampf“: Verstappen wird deutlich

Der Red-Bull-Mann verpatzte den Start im Sprint völlig, fiel nach dem Losfahren von Platz acht auf Rang 20 zurück und verpasste als Neunter die Punkte. Später im erneut von Mercedes dominierten Qualifying reichte es zudem nur zu einem enttäuschenden achten Platz.

Die Umstellung der Boliden auf die neuen Technik-Regularien ist bei Red Bull offensichtlich nicht recht gelungen: Verstappens neuer Teamkollege Isack Hadjar aus Frankreich landete im Sprint auf Platz 15, im Qualifying auf Rang neun.

Bereits vor dem zweiten Grand Prix der Saison wirkt der Niederländer total ratlos und zeigte seinen Frust. Bei Sky motzte er: „Immer, wenn ich noch eine weitere Runde auf den Reifen gefahren bin, war das grausam. Es wird hart morgen.“

Der 28-Jährige fügte an: „Es fühlt sich nicht gut an. Immer, wenn wir in der Vergangenheit etwas komplett auf den Kopf gestellt haben, hat es funktioniert. Hier bisher nicht. Ich kann nicht pushen. Jede Runde ist für mich nur ein Überlebenskampf. Es macht gar keinen Spaß. Egal, was ich tue, es wird nichts.“

Verstappen verpasst die Punkte

Im Sprint Shanghai fuhr Mercedes erneut in seiner eigenen Liga, Kimi Antonelli (Italien) kam bei Russells Sieg als Fünfter ins Ziel, verpasste aber wegen einer Zehn-Sekunden-Strafe ein besseres Ergebnis. Weltmeister Lando Norris (England) landete auf Platz vier, sein australischer McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri wurde Sechster.

Nico Hülkenberg (Emmerich/Audi) wurde erneut von technischen Problemen ausgebremst und schied aus. Deshalb kam das Safety Car auf die Strecke, dadurch rückte das Feld wieder eng zusammen.

Der Rennkalender umfasst offiziell noch 24 Rennen, wegen des Krieges im Iran werden aber höchstwahrscheinlich die Läufe in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) gestrichen. Eine Bestätigung vonseiten der Formel 1 gab es noch nicht, viele Medien berichteten aber bereits übereinstimmend von den Absagen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)