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So emotional trauert die Formel 1 um Zanardi

So emotional trauert die F1 um Zanardi

Der Tod von Motorsport-Legende Alex Legende Alex Zanardi schockt die Formel 1. Am Rande des GP von Miami gedenken zahlreiche F1-Größen dem Italiener.
Alex Zanardi ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Der Ex-Formel-1-Fahrer und spätere Goldmedaillengewinner bei den Paralympics war eine Symbolfigur für Kampfgeist und Überlebenswillen.
Der Tod von Motorsport-Legende Alex Legende Alex Zanardi schockt die Formel 1. Am Rande des GP von Miami gedenken zahlreiche F1-Größen dem Italiener.

Die Formel 1 steht am Tag nach dem überraschenden Tod von Alessandro „Alex“ Zanardi unter Schock. Das zeigte sich rund um das Sprintrennen beim Großen Preis von Miami deutlich.

Schon vor dem Rennen stand alles im Zeichen der Motorsport-Legende. Vor dem Sprint kamen alle Piloten und viele Mitarbeiter der F1-Teams auf der Strecke zusammen und gedachten dem Italiener mit einer Schweigeminute.

Auch nach dem Rennen war Zanardi das bestimmende Thema. In den obligatorischen Interviews ging es oft zunächst um die Legende, erst danach wurde das sportliche Geschehen rund um den Sprint-Sieg von Lando Norris in den Fokus gerückt.

„Vielen Dank, dass ihr mir hier die Möglichkeit gebt, über Alex zu sprechen“, lobte beispielsweise Andrea Stella, Teamchef des siegreichen McLaren-Teams bei Sky die Einstiegsfrage zu Zanardi: „Er war ein wirklich sehr besonderer Mensch, ein wirkliches Vorbild, der das Leben gelebt und geliebt hat.“

Brown lobt Zanardi: „War eine große Inspiration für uns alle“

„Er hat sich mit großer Entschlossenheit all seinen Zielen gewidmet und hat immer nach vorne geblickt, egal, wie es ihm geht. Alex war eine große Inspiration für uns alle und wird es auch immer bleiben. Wir widmen Alex heute diesen Sieg“, sagte ein sichtlich emotionaler Stella.

Auch sein Kollege Zak Brown fand emotionale Worte: „Er hat uns alle inspiriert, nicht nur als Fahrer, sondern auch als Mensch. Wenn man sich all das anschaut, was er durchmachen musste, ist seine Leidenschaft und seine Entschlossenheit sehr bewundernswert.“

Der McLaren-CEO erzählte, dass er den Italiener früher oft im Rahmen der Indy-Car-Serie in den USA getroffen habe. Der plötzliche Tod sei „wirklich sehr, sehr traurig. Wir denken an seine Familie. Er war eine Legende, ganz besonders als Mensch.“

Wolff emotional: „Zanardi war einer meiner Helden“

Voll des Lobes für Zanardi war auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff: „Als ich ein junger Fahrer war, da war Zanardi einer meiner Helden. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie kühn er früher immer durch die Eau Rouge gefahren ist.“

„Er ist ein absoluter Champion, der so viele tragische Momente in seinem Leben erlebt hat. Aber er ist immer zurückgekommen, hat immer den Kopf oben gehalten, immer ein Lächeln auf den Lippen gehabt und sich nie beklagt. Wir haben also einen ganz großen Racer verloren“, sagte Wolff traurig.

Zanardi war am Freitagabend überraschend im Alter von 59 Jahren verstorben. Diese traurige Nachricht hatte seine Familie am Samstag mitgeteilt.  

Er war in der Formel 1 von 1991 bis 1999 gefahren, zunächst für Jordan, dann für Minardi, Lotus und Williams als Teamkollege von Ralf Schumacher. Auch Schumacher trauerte emotional um seinen ehemaligen Kollegen.

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