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Formel 1: Barcelona-Frust bei Antonelli

Frust bei Antonelli

Der Engländer entscheidet auch in der Generalprobe zum Qualifying das Mercedes-Duell für sich.
Kimi Antonelli führt die WM-Fahrerwertung deutlich an
Kimi Antonelli führt die WM-Fahrerwertung deutlich an
© IMAGO/Marco Canoniero
Der Engländer entscheidet auch in der Generalprobe zum Qualifying das Mercedes-Duell für sich.

George Russell hat auch in der Qualifying-Generalprobe von Barcelona das Mercedes-Duell deutlich für sich entschieden und geht als Favorit in den Kampf um die Pole Position.

Der Engländer drehte im dritten freien Training zum Großen Preis von Katalonien in 1:15,679 Minuten die schnellste Runde – WM-Spitzenreiter Antonelli, zuletzt mit fünf Siegen in Serie, erlebte eine ganz schwierige Session.

Antonelli frustriert von Verkehrshindernissen

Der Italiener war wie schon am Freitag grundsätzlich langsamer als Russell, hatte allerdings auch Pech auf seinen schnellen Runden. Mehrfach geriet er in den Verkehr, am Ende stand nur Rang sieben für Antonelli. Das alles sorgte für einigen Frust beim 19-Jährigen.

„Wieso lande ich immer im Verkehr, jeder steht mir ständig im Weg“, funkte er an die Box. Mit Blick auf das Qualifying am Nachmittag (16.00 Uhr/Sky) wirkt Antonelli deutlich schlechter vorbereitet als Russell.

Russell befreit – Podium im Visier

Dieser wartet seit bereits vier Rennwochenenden auf einen Podestplatz, sein Rückstand auf Antonelli beträgt schon 68 Punkte. Aus diesem Grund hatte Russell nach der Ankunft in Barcelona eine neue Herangehensweise angekündigt. „Es fühlt sich an, als wäre der Druck weg“, sagte er: „Der Titel ist so weit entfernt, darüber muss ich gerade gar nicht nachdenken.“

Mit rund zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Russell folgten am Samstagmittag Oscar Piastri im McLaren und Ferrari-Pilot Charles Leclerc, dahinter deren Teamkollegen Lando Norris und Lewis Hamilton. Nico Hülkenberg fuhr im Audi auf Rang neun und darf auf einen Startplatz in den Top 10 hoffen.

Alle Teams hatten mit den Bedingungen zu kämpfen, bei über 30 Grad Luft- und beinahe 50 Grad Streckentemperatur hielten die Reifen nicht lange durch. Zum Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) soll es noch wärmer werden, die Hitze und der Umgang der Autos mit den Reifen dürfte ein entscheidender Faktor werden.

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