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Formel 1: Punkte nach Rennen futsch! Hülkenberg Frust immer größer

Hülkenberg verliert erste Punkte

Nico Hülkenberg verpasst seine ersten WM-Punkte für Audi erneut. Nach dem Rennen ist der Frust groß.
Kimi Antonelli hat den Grand Prix von Monaco souverän gewonnen, während Max Verstappen nach technischen Problemen bereits kurz nach dem Start vorzeitig ausschied.
Nico Hülkenberg verpasst seine ersten WM-Punkte für Audi erneut. Nach dem Rennen ist der Frust groß.

Der Frust bei Nico Hülkenberg und Audi wird immer größer. In Monaco verpasste der Deutsche seine ersten WM-Punkte für das neue Team erneut.

So nah wie im Fürstentum war Hülkenberg noch nicht dran, denn er fuhr als Neunter ins Ziel und hatte seine ersten Punkte vermeintlich schon im Sack. Doch nach dem Rennen wurde dann eine Zehn-Sekunden-Strafe gegen ihn ausgesprochen, die Punkte waren futsch.

„Es überwiegt ganz klar der Frust und die Enttäuschung. Dieses Wochenende ist die Definition von: Hätte, hätte Fahrradkette“, ärgerte sich Hülkenberg bei Sky: „Wir hatten eigentlich ein gutes Paket. Das hat man auch im Rennen gesehen. Insgesamt ist es natürlich ein sehr bitteres Rennen.“

„Ich musste ausweichen, um dem vorausfahrenden Auto auszuweichen, und bin nach innen gezogen“, schilderte Hülkenberg die Situation: „Aber als ich dort war, hatte ich das Lenkrad voll eingeschlagen und konnte eigentlich nirgendwo anders mehr hin. Carlos war außen und wir sind zusammengestoßen.“

Formel 1: Sainz tobt nach Crash

Im Rennen hatte Hülkenberg lange im Mittelfeld-Verkehr festgesteckt. Kurz nach dem Restart versuchte sich der Audi-Pilot an einem riskanten Manöver. In der engen Loews-Haarnadel stach der Deutsche innen rein und berührte Carlos Sainz. Die Stewards sahen die Schuld bei Hülkenberg und bestraften ihn mit der Strafe, durch die er auf Rang 13 zurückfiel.

Für Sainz kam es noch dicker. Weil wenige Meter später auch noch Franco Colapinto ihn drehte, schied er aus. Dementsprechend frustriert war der Spanier nach dem Rennen.

„Es ist schon beeindruckend, dass einem solche Fehler selbst mit so viel Erfahrung immer noch passieren können, wo es jedes Jahr in Loews Probleme gibt“, schimpfte Sainz.

Aus seiner Sicht wäre der Crash klar vermeidbar gewesen. Solch ein Manöver sei an dieser Stelle der Strecke unmöglich. „Das ist Monaco wie aus dem Lehrbuch“, winkte er frustriert ab.

„Für mich ist die Bestrafung für Hülkenberg unverständlich“

Ganz anders bewertete Sky-Experte Timo Glock die Situation: „Für mich ist die Bestrafung für Hülkenberg unverständlich. Fakt ist: Er hat sich für die Innenseite committet und von außen kam dann Carlos Sainz zurückgestoßen.“

„Das ist für mich in Monaco ein normaler Rennunfall, der passieren kann. Nico konnte sich da nicht mehr in Luft auflösen“, erklärte Glock. Für ihn sei besonders unverständlich, dass Colapinto für ein ähnliches Vergehen nicht bestraft wurde.

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