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Formel 1: Nächster bitterer Abflug von Leclerc

Leclerc nach Crash: „Schäme mich!“

Charles Leclerc kracht beim Qualifying in Barcelona unsanft in die Bande. Es ist schon der dritte Abflug des Ferrari-Piloten innerhalb einer Woche.
Charles Leclerc erlebte den nächsten Rückschlag
Charles Leclerc erlebte den nächsten Rückschlag
© IMAGO/Anadolu Agency
Charles Leclerc kracht beim Qualifying in Barcelona unsanft in die Bande. Es ist schon der dritte Abflug des Ferrari-Piloten innerhalb einer Woche.

Aktuell läuft es für Charles Leclerc in der Formel 1 so gar nicht. Der Ferrari-Pilot flog beim Qualifying zum Rennen in Barcelona im Q3 ab und krachte unsanft in die Bande.

Schon bei seinem Heim-GP in Monaco war Leclerc gleich zweimal von der Strecke gerutscht. Im Qualifying riskierte er auf seiner schnellen letzten Runde zu viel und rutschte in die Bande. Einen Tag später blockierten im Rennen seine Bremsen, die Folge war erneut ein Einschlag in die Mauer und das Ende aller Podiums-Träume.

Nur eine Woche später jetzt in Barcelona der nächste Rückschlag für den Ferrari-Piloten. Erneut war er auf seiner schnellen Runde unterwegs und geriet dann aus nicht zu erklärenden Gründen ins Schleudern.

F1: Leclerc geht mit sich hart ins Gericht

Nach dem Rennen klärte der Monegasse bei Sky auf, dass er selbst einen Fehler gemacht habe: „Es war kein Bremsproblem dieses Mal. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann bin ich auch ehrlich. Die beiden Rennen zuvor hatte ich echt Probleme mit dem Auto, aber an diesem Wochenende lief eigentlich alles super. Das Auto hat sich toll angefühlt. Alles hat sich sehr gut geklappt, bis zu meinem Fehler.“

Anschließend ging Leclerc mit sich hart ins Gericht: „Ich schäme mich, dass ich jetzt schon wieder über einen schlechten Moment sprechen muss. Die letzten drei Rennen waren sehr schwer, jetzt habe ich wieder die Pace und setze dann das Auto in die Mauer.“ 

„Morgen möchte ich endlich das Licht am Ende des Tunnels sehen mit einem großartigen Rennen. Das ist das mindeste, was ich machen kann, um mir selbst Vergeltung zu verschaffen“, sagte der Ferrari-Pilot weiter.

Anschließend wurde er gefragt, was er nun tun könne, um wieder glücklich zu sein. Leclercs klare Antwort: „Gewinnen! Das wäre das einzige, was mich glücklich machen würde. Egal, was ich morgen machen werde, wird mich nicht über das hinwegtrösten, was heute passiert ist. Ich möchte einfach mal ein sauberes Wochenende hinlegen und das schaffe ich aktuell nicht.“

Schumacher rätselt nach Leclerc-Unfall

„Das sah schon extrem merkwürdig aus“, analysierte Sky-Experte Ralf Schumacher: „Er kommt da natürlich schon nach außen ab, aber warum er dann so ins Schleudern gerät, verstehe ich nicht so ganz.“

Zum Zeitpunkt seines Abfluges lag Leclerc auf dem dritten Platz. Am Ende der Quali rutschte er noch auf Rang zehn.

Seine Mechaniker werden bis zum Rennen am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) einiges zu tun haben. Die Nase des Ferrari erlitt beim Einschlag einen heftigen Schaden.

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