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Olympia: Curling-Gold vergeben

Curling-Gold vergeben

Große Freude in Schweden! Im olympischen Curling-Finale gelingt ein Erfolg gegen die Schweiz.
Hasselborg (l.) gewinnt mit Schweden Gold
Hasselborg (l.) gewinnt mit Schweden Gold
© AFP/SID/ODD ANDERSEN
Große Freude in Schweden! Im olympischen Curling-Finale gelingt ein Erfolg gegen die Schweiz.

Schwedens Curlerinnen haben bei Olympia in Cortina d’Ampezzo die Goldmedaille gewonnen. Das Team um Skip Anna Hasselborg setzte sich bei der vorletzten Entscheidung der Winterspiele im Finale mit 6:5 gegen die Schweiz durch. Für die Schwedinnen ist es bereits der vierte Olympiasieg, die erneut starke Hasselborg durfte nach 2018 zum zweiten Mal jubeln.

Die Schwedinnen um Hasselborg, Sara McManus, Agnes Knochenhauer und Sofia Scharback erspielten sich zu Beginn einen Zwei-Punkte-Vorsprung, der bis zum sechsten End Bestand hatte. Die Schweiz glich aus, gegen Ende spitzte sich die Begegnung immer weiter zu. Die Entscheidung fiel erst mit Hasselborgs letztem Stein.

Es war auch das Duell zwischen den beiden Skips, die ihre Mannschaften im Turnierverlauf mit starken Leistungen ins Finale geführt hatten. Die Schweizerin Silvana Tirinzoni forderte Hasselborg heraus, zum fünften Mal bei Winterspielen. Wie bei den vorigen direkten Duellen, darunter die Partie um Bronze 2022, behielt erneut die Schwedin die Oberhand.

Schweiz verpasst Curling-Olympiasieg

Die Schweiz verpasste ihren ersten Olympiasieg bei den Frauen. 2002 und 2006 waren die Eidgenössinnen jeweils Zweite geworden, eine weitere Medaille kam seitdem nicht mehr dazu.

Schweden gewann seit der Curling-Premiere bei Winterspielen 1998 nur 2002 in Salt Lake City keine Medaille. Triumphiert hatten die Skandinavierinnen auch 2006, 2010 und 2018. Nach dem Erfolg im Mixed Doubles zu Beginn der Spiele ist es das zweite Gold für Schwedens Curler in Cortina.

Eine deutsche Auswahl war bei den Frauen nicht dabei. Die Männer hatten das als Ziel ausgegebene Halbfinale als Siebter verpasst.