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Olympia 2026: Deutscher Gold-Held widmet Sieg seiner verstorbenen Mutter

Deutsches Gold für verstorbene Mutter

Bei der Siegerehrung nach dem Wettbewerb im Zweier-Bob kommt es zu emotionalen Szenen. Es fließen Tränen bei Sieger Georg Fleischhauer.
Die Olympiasieger im Bob, Johannes Lochner und Georg Fleischhauer, reagieren auf ihren Erfolg.
Bei der Siegerehrung nach dem Wettbewerb im Zweier-Bob kommt es zu emotionalen Szenen. Es fließen Tränen bei Sieger Georg Fleischhauer.

Anschieber Georg Fleischhauer hat bei den Olympischen Winterspielen gemeinsam mit Johannes Lochner den Zweier-Wettbewerb im Bob gewonnen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde es emotional: Bei Fleischhauer flossen Tränen.

Er widmete den Olympiasieg seiner verstorbenen Mutter. „Ich hatte ein Foto von ihr dabei. Im Rennanzug“, sagte er. Darauf abgebildet: der kleine Georg als Baby in den Armen der Mutter.

Olympia: „Leider hat sie meine Erfolge nicht mitbekommen“

Irene Fleischhauer war im August 2022 nach kurzer Krankheit gestorben. „Leider hat sie meine Bob-Erfolge nicht mehr mitbekommen“, meinte der Anschieber.

„Meine Mutter hat mich als Kind zur Leichtathletik geschickt, weil sie nicht wollte, dass ich Fußballer werde“, erzählte Fleischhauer, doch die Erfolge blieben aus. Zu den Sommerspielen schaffte er es nie.

Trotzdem gab er den Olympia-Traum nie auf – und es klappte bei den Winterspielen doch noch. „Ich hätte mir gewünscht, dass sie das miterleben kann“, erklärte Fleischhauer nach seinem Triumph. Sein Vater Ralf drückte ihm an der Strecke die Daumen.

Eine Chance auf Gold hat Fleischhauer sogar noch – im Viererbob. Dort werden am Samstag die ersten beiden Läufe ausgetragen, ehe es am Sonntag zur Entscheidung kommt.