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Olympia 2026: Die Eisprinzessin gewinnt Kampf gegen sich selbst

Die Eisprinzessin beweist es allen

Eiskunstläuferin Amber Glenn erlebt im Kurzprogramm ein Tränen-Drama. Mit ihrer Kür beweist sie es allen Kritikern - und sich selbst.
Amber Glenn kann wieder lachen
Amber Glenn kann wieder lachen
© IMAGO/Xinhua
Eiskunstläuferin Amber Glenn erlebt im Kurzprogramm ein Tränen-Drama. Mit ihrer Kür beweist sie es allen Kritikern - und sich selbst.

Was für ein Moment bei den Olympischen Winterspielen! Nachdem Amber Glenn am Donnerstagabend ihre rund vierminütige Kür mit sieben Sprungkombinationen beendet hatte, ballte sie die Faust, jubelte verbissen und lief emotional vom Eis.

Die nahezu fehlerfreie Darbietung wurde von der Jury mit 147,52 Punkten honoriert, damit war klar: Die US-Amerikanerin hat es allen bewiesen - vor allem sich selbst.

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Olympia: Kurzprogramm entwickelt sich zum Drama

Dadurch katapultierte sich die 26-Jährige zwischenzeitlich auf den ersten Platz und belegte am Ende des Wettkampfs den fünften Rang. Die Medaillen holten Alysa Liu (Gold), Kaori Sakamoto (Silber) und Ami Nakai (Bronze). Zum Podest fehlten Glenn letztlich nur fünf Punkte.

Das war der Eisprinzessin nach der Kür aber egal, denn hinter ihr lagen schwierige 24 Stunden. Ihr Kurzprogramm am Vortag entwickelte sich zu einem Drama.

Die eigentliche Favoritin auf Gold stürzte mehrmals, landete nur auf dem 13. Platz, weshalb alle Medaillenhoffnungen zerschlagen waren. Sie brach im Anschluss komplett in Tränen aus.

Umso wichtiger war ihr persönlich die Kür, vor der sie zu sich selbst sagte: „Ich werde das machen, was ich am besten kann, und das Eislaufen genießen.“ Im Nachgang betonte die 26-Jährige: „Genau das habe geschafft.“

So konnte die Eisprinzessin den Wettkampf dennoch mit einem Lächeln beenden, obwohl sie ihr großes Ziel einer olympischen Einzel-Medaille nicht erreicht hatte. Immerhin: Mit dem amerikanischen Team konnte sie bereits bei den diesjährigen Winterspielen Gold gewinnen.