Der norwegische Skilangläufer Johannes Kläbo hat mit einer kuriosen Geschichte für Aufsehen bei den Olympischen Spielen gesorgt. Nach eigenen Angaben wechselte der große Gold-Favorit sein Hotelzimmer.
Olympia 2026: Kurioser Grund - Gold-Favorit wechselt Hotelzimmer
Kurioser Grund: Superstar zieht um
Der Grund: Die Internetverbindung in Kläbos Zimmer war wohl zu schlecht, um Videospiele zu spielen. Der aktuell Führende der Weltcup-Gesamtwertung im Langlauf hat nämlich einen Gaming-Koffer mit nach Italien genommen.
Auf der Pressekonferenz gestand Kläbo, dass Zocken sein großes Hobby sei und er deshalb die Gerätschaften mitgebracht habe. Der Langlauf-Star erzählte den anwesenden Reportern: „Wir haben ein paar Probleme mit dem Internet. Im ersten Zimmer war die Internetverbindung schlecht, also habe ich Arilds (Arild Monsen, Sprinttrainer, Anm. d. Red.) Zimmer genommen.“
Olympia: Kläbo beklagt Internet-Probleme
Doch auch im neuen Zimmer wollte das Internet nicht so recht funktionieren. Deshalb wurde nun ein Techniker beauftragt. „Im besten Fall kommt jemand und verkabelt mein Internet. Dann ist die Olympia-Teilnahme gerettet. Ich bin völlig davon abhängig“, sagte Kläbo.
Um das Problem zu beheben, wäre der Langläufer sogar bereit Geld in die Hand zu nehmen: „Daher bin ich bereit, viel zu bezahlen, um das Problem zu beheben“.
Für Kläbo wird es am Sonntag das erste Mal ernst, wenn im Skiathlon über zehn Kilometer die erste Medaillenentscheidung bei den Herren im Langlauf ansteht.