Übler Patzer von Österreichs bestem Bobfahrer Markus Treichl! Der Chef des österreichischen Viererbob-Teams hat sich im ersten Durchgang bei den Olympischen Winterspielen einen haarsträubenden Fahrfehler geleistet.
Olympia: Nach sechs Sekunden ist das Fiasko schon perfekt
Österreich-Drama nach sechs Sekunden
Direkt nach dem Start fuhr der auf eine Medaille hoffende Anführer zu weit links, knallte nach rund sechs Sekunden in die Bande und driftete durch die erste Kurve. Zwar konnte Treichl danach eine ordentliche Fahrt abliefern, doch er kam mit +0,89 Sekunden Rückstand auf den Führenden Johannes Lochner ins Ziel. Nach dem ersten Durchgang bedeutet dies Platz zwölf.
Kommentator fassungslos: „Es ist ja dramatisch“
ARD-Kommentator Eik Galley war fassungslos, als er den Fahrfehler sah: „Neeein, nein, so kann man doch ein olympisches Viererbob-Rennen nicht beginnen. Es ist ja nahezu das Ende für Markus Treichl, weil er direkt gegen die Bande kommt.“
Er fügte hinzu: „Es ist ja dramatisch… Da trainiert man vier Jahre hin auf diesen besonderen Moment und er nimmt in dieser für die Bahn so wichtigen Passage die Bande mit.“
Nach der Zieleinfahrt meinte Galley: „Ist das bitter! Sie alle haben es gespürt, das kann natürlich passieren, aber bei einer olympischen Konkurrenz ist es so bitter. Da knallt er in die Bande und der ganze Auftakt ist verdorben.“