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Olympia 2026: Im ZDF kommt ein ungeheuerlicher Verdacht auf

Schlimmer Verdacht: „Grenzt an Zensur“

Die Sportpolitik überschattet die Geschehnisse im olympischen Eiskanal weiterhin. Das IOC sieht sich nun mit einem schweren Verdacht konfrontiert.
Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch ist wegen seines Gedenk-Helms vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Auf seinem Instagram-Kanal hatte er sich kurz zuvor selbst zu Wort gemeldet - mit einer Botschaft, die die nahende Eskalation verdeutlichte.
Die Sportpolitik überschattet die Geschehnisse im olympischen Eiskanal weiterhin. Das IOC sieht sich nun mit einem schweren Verdacht konfrontiert.

Wurde das ukrainische Rodel-Team stummgeschaltet? Sollte sich dieser im ZDF geäußerte Verdacht bestätigen, haben die Olympischen Spiele 2026 ihren nächsten Skandal.

Nach ihrem Lauf zeigte sich die ukrainische Rodel-Staffel zunächst solidarisch mit ihrem kürzlich disqualifizierten Skeleton-Kollegen Wladyslaw Heraskewytsch.

Nächster Wirbel bei Olympia!

Gemeinsam gingen die sechs Rodler auf die Knie und reckten ihre Helme in die Höhe. Anschließend wollten die Ukrainer offenbar auch noch verbal eine Botschaft vor den TV-Kameras aussenden.

Als die Ukrainer - zu diesem Zeitpunkt in Führung liegend - in der sogenannten Leaders Box Platz nahmen, riefen sie etwas in die Kamera, als sie im TV zu sehen waren. Allerdings waren die Stimmen akustisch kaum zu verstehen.

Verdacht gegen das IOC: „Grenzt schon an Zensur“

Im ZDF kam deshalb schnell die Vermutung auf, das IOC könnte den Ton der Ukrainer „runtergepegelt“ haben. „Da rufen die was. Man hört aber, dass der Ton runtergepegelt ist. Man hört nicht genau, was genau sie gerufen haben. Wir haben extra nochmal nachgeschaut“, sagte Moderator Jochen Breyer. In anderen Fällen, wenn Sportler in die Leaders Box kommen, sei der Ton „voll drauf. Das wirkt schon kurios“.

Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Johannes Ludwig wurde noch deutlicher. „Das ist schon äußerst fragwürdig, was da so passiert“, meinte der Experte.

Anschließend führte er aus: „Ich betrachte das als Bundespolizist auch aus einer Sichtweise, dass ich Menschen- und Grundrechte auch zu achten habe. Das ist ganz wichtig, und ein solches ist bei uns in Deutschland auch die Meinungsfreiheit. Da finde ich es schon äußerst fragwürdig, dass in solchen Momenten einem ja fast das Wort verboten wird.“

Auch Breyer echauffierte sich erneut. „Wenn das so war, dass das IOC vorher gesagt hat: ‚Liebe Weltregie, wenn die Ukrainer kommen, dann pegelt mal den Ton runter‘ - dann grenzt das ja tatsächlich schon an Zensur“, sagte er mit Blick auf einen möglichen Eingriff des IOC.

Ukrainer wegen Helm disqualifiziert

Auslöser der Proteste war die Disqualifikation von Skeleton-Pilot Heraskewytsch. Der WM-Vierte hatte beabsichtigt, im Wettkampf einen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten zu tragen, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben.

Vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wurde das als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen.