Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer hat nach seiner zweiten Bronzemedaille bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo sein Karriereende bekannt gegeben.
Tränen-Interview: Deutscher Olympia-Held verkündet Karriereende
Olympia-Held verkündet Karriereende
„Das war jetzt mein letzter Lauf. Das ist mein Karriereende. Die Spiele haben nach dieser Saison einen extrem hohen Stellenwert. Ich hatte eine tolle Karriere und bin einfach super stolz“, sagte Grotheer mit Tränen in den Augen bei Eurosport.
Der 33-Jährige war im Mixed-Team mit Jacqueline Pfeifer auf Platz drei gerast. Zuvor hatte er sich bereits Bronze im Einzelrennen geholt.
Olympia: „Das Größte, was man erreichen kann“
Grotheer war 2022 in Peking Olympiasieger im Skeleton geworden.
„Christopher kann unfassbar stolz auf sich sein. Er hat die Goldmedaille zu Hause - das Größte, was man erreichen kann. Jetzt hier nach wirklich hartem Kampf mit zwei Medaillen rauszugehen - die wenigsten hätten es nach der Geschichte überhaupt geschafft, hier zu stehen. Ich bin froh, dass wir das zusammen bestreiten durften. Das ist ein ganz gutes Ende“, sagte Pfeifer.
Die 31-Jährige hatte im Einzel ebenfalls Bronze gewonnen. 2018 war sie in Pyeongchang mit Silber nach Hause gegangen.