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Nach Nationenwechsel: Silber für Semirunnij bei Olympia

Silber nach Nationenwechsel

Wladimir Semirunnij sprach sich gegen Putins Angriffskrieg aus. In Mailand holt er eine Olympiamedaille.
Bei den Youth Olympics hat Finn Sonnekalb schon mächtig abgeräumt. Jetzt will der Eisschnellläufer auch bei den Olympischen Spielen 2026 oben angreifen - weiß aber noch nicht so recht, was ihn erwartet.
Wladimir Semirunnij sprach sich gegen Putins Angriffskrieg aus. In Mailand holt er eine Olympiamedaille.

Wladimir Semirunnij, ein gebürtiger Russe, der nach Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine zum westlichen Nachbarn Polen gewechselt ist, hat für sein neues Land bei den Olympischen Winterspielen in Mailand die zweite Medaille gewonnen.

Über 10.000 m, der längsten Eisschnelllauf-Distanz, musste sich der 23-Jährige nur dem nochmal vier Jahre jüngeren Tschechen Metodej Jilek geschlagen geben. Bronze ging an den 40-jährigen Niederländer Jorrit Bergsma. Es war Polens zweites Silber in Italien.

Olympia: Semirunnij trifft auf Sonnekalb

Semirunnij, geboren in Jekaterinburg, sprach sich 2023 gegen den Krieg aus und wechselte nach Polen, wo er im vergangenen Jahr die Staatsbürgerschaft erhielt. Semirunnij startet bei den Winterspielen auch noch über die 1500 m, dort trifft er am 19. Februar auf den deutschen Hoffnungsträger Finn Sonnekalb.

Deutsche Eisschnellläufer waren über die 10.000 m im Milano Speed Skating Stadium nicht am Start.