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Ski Alpin bei Olympia: Sturz überschattet erstes Abfahrtstraining

Sturz überschattet Olympia-Training

Der Norweger Fredrik Möller stürzt bei schwierigen Bedingungen im Training auf der Stelvio. DSV-Starter Simon Jocher hat großen Rückstand.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Aber auch andere Orte in Italien werden zum Schauplatz der Wettkämpfe. Hier gibt's alle Austragungsorte im Überblick.
Der Norweger Fredrik Möller stürzt bei schwierigen Bedingungen im Training auf der Stelvio. DSV-Starter Simon Jocher hat großen Rückstand.

Dem Amerikaner Ryan Cochran-Siegle ist im ersten Trainingslauf für die Olympia-Abfahrt der Männer am Samstag (11.30 Uhr) die schnellste Fahrt gelungen. Auf der berüchtigten Stelvio in Bormio lag er 0,16 Sekunden vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni aus Italien.

Rang drei bei der allerdings noch wenig aussagekräftigen Probefahrt belegte Weltcup-Dominator Marco Odermatt aus der Schweiz (+0,40 Sekunden).

Olympia: Heli-Einsatz nach Möllers Sturz

Nach vorangegangenem Schneefall und bei diffusem Licht präsentierte sich die oft unfallträchtige, fast 3,5 Kilometer lange Strecke ähnlich herausfordernd wie bei den Weltcup-Rennen, die dort traditionell Ende Dezember ausgetragen werden.

Der Norweger Fredrik Möller musste nach einem Sturz mit dem Helikopter ins naheliegende Krankenhaus in Sondalo geflogen werden. Er klagte über Schmerzen in der linken Schulter. Eine Diagnose steht noch aus.

Der Garmischer Simon Jocher wies als einziger deutscher Starter 2,53 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf. Er belegte damit Rang 24. Wie viele Athleten nutzte er das erste Training zunächst zum Kennenlernen - ans Renntempo wagen sich die meisten Läufer erst im zweiten Training heran.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)