Die schwer gestürzte Speed-Queen Lindsey Vonn hinterlässt im Krankenhaus von Treviso offenbar einen hervorragenden Eindruck. „Lindsey Vonn ist eine vorbildliche Patientin“, sagte Dr. Stefano Zanarella, der Chefarzt der Orthopädie, der das Behandlungsteam leitet, dem Corriere della Sera. Er sei „sehr zufrieden“ mit ihrem Genesungsprozess.
Olympia 2026: Jetzt spricht Vonns Chefarzt
Jetzt spricht Vonns Chefarzt
Nach ihrem Horror-Sturz am Sonntag in der Abfahrt musste die Speed-Queen bereits dreimal operiert werden. Vonn wandte sich am Freitagabend mit einer Videobotschaft an ihre Fans: „Hallo zusammen, ich wollte euch nur ein kurzes Update geben und Danke sagen. An jeden, der mir Blumen geschickt hat, Briefe – oder Haie. Stofftiere. Es ist so großartig und hat mir viel geholfen. Es waren ein paar schwierige Tage hier im Krankenhaus", sagte Vonn.
Tatkräftige Unterstützung vom US-Team
Dr. Stefano Zanarella versuchte Vonn von Beginn an bestmöglich zu behandeln. Vonns US-Team und dessen Ärzte „unterstützen uns wirklich tatkräftig“, ergänzte er: „Sie sind tolle Menschen und großartige Fachleute.“ Das Ergebnis des Zusammenwirkens sei eine gelungene Behandlung.
Trotz der schweren Diagnose waren er und sein Team auf einen solchen Fall vorbereitet. „Das Ca’ Foncello ist ein olympisches Krankenhaus. Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten, und haben uns darauf vorbereitet. Das Personal ist geschult und jederzeit einsatzbereit“, beschrieb Zanarella die Situation vor Ort.
Vonn muss erneut operiert werden
Der Bruch des Unterschenkels habe eine Herausforderung dargestellt: „Tatsächlich haben wir diesen komplizierten Fall mit einem Expertenteam angegangen und jeden Schritt des Heilungsprozesses abgestimmt“, sagte der behandelnde Arzt.
Nach der dritten OP liegt Vonn weiterhin in dem italienischen Krankenhaus in Treviso. Die nächste und dann schon vierte OP an ihrem schwer verletzten linken Bein werde bereits am Samstag durchgeführt, berichtete Vonn. Danach könne sie die Klinik wohl verlassen und sich zu Hause in den USA einem weiteren Eingriff unterziehen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)