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Radsport: Lipowitz entgeht Massensturz

Lipowitz entgeht Massensturz

Florian Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France unfallfrei überstanden. Die zweite Etappe musste zwischenzeitlich neutralisiert werden.
Die Tour de France 2025 ist beendet. Tadej Pogacar sichert sich den verdienten Sieg der Tour, Florian Lipowitz beschert Deutschland das erste Podium seit 2006.
Florian Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France unfallfrei überstanden. Die zweite Etappe musste zwischenzeitlich neutralisiert werden.

Radprofi Florian Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France heil überstanden. Bei der Slowenien-Rundfahrt musste Etappe zwei am Donnerstag nach einem Massensturz rund 30 km vor dem Ziel für einige Zeit unterbrochen und neutralisiert werden.

Lipowitz kam bei dem Crash auf einer Abfahrt nicht zu Schaden und beendete das schließlich wieder aufgenommene Rennen als 44. zeitgleich mit dem serbischen Sieger Dusan Rajovic.

Nach 181,8 Kilometer mit zwei kleineren Bergwertungen zwischen Radlje ob Dravi und Ormoz verpasste der Auftaktsieger Laurence Pithie, Teamkollege von Lipowitz im Team Red Bull-Bora-hansgrohe, als Zweiter im Sprint seinen zweiten Tageserfolg knapp. Pithie behielt aber die Gesamtführung.

Lipowitz bereitet sich auf die Tour de France vor

Der Tour-Dritte Lipowitz bestreitet bei dem unterklassigen Rennen in der Heimat von Dominator Tadej Pogacar den letzten Formcheck vor der Frankreich-Rundfahrt, die am 4. Juli in Barcelona beginnt. Pogacar, der in Slowenien zweimal siegte, ist diesmal beim Heimspiel nicht am Start und testet parallel bei der Tour de Suisse seine Form. In Slowenien ist der Red-Bull-Rennstall nur eines von zwei Teams aus der World Tour.

Nach den ersten beiden eher leichten Etappen ist das dritte Teilstück am Freitag über 133,5 km zwischen Maribor und Celje durchaus anspruchsvoll. Wirklich schwer ist allerdings nur die vorletzte Etappe am Samstag.

Einen deutschen Sieger gab es in Slowenien bisher nur einmal: 1994 gewann Tobias Steinhauser, der Vater des Paris-Nizza-Dritten Georg Steinhauser.