Jonas Vingegaard hat den 109. Giro d’Italia gewonnen und als erst achter Fahrer der Radsportgeschichte bei allen drei großen Rundfahrten triumphiert.
Vingegaard schafft das, was es seit Froome nicht mehr gab
Vingegaard macht Triple perfekt
Der 29 Jahre alte Däne vom Team Visma-Lease a bike hielt sich auf der flachen letzten Etappe über 131 km mit Start und Ziel in Rom aus allem raus. Den Sieg bei der abschließenden 21. Etappe am Circus Maximus sicherte sich der italienische Star-Sprinter Jonathan Milan (Lidl-Trek).
Vingegaard glänzt in den Bergen
Vingegaard war mit äußerst komfortablen 5:22 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM)) auf das letzte Teilstück gegangen.
Erarbeitet hatte sich der Ausnahmekönner dieses Polster mit herausragenden Vorstellungen bei den Bergetappen, wo der zweimalige Tour-de-France-Sieger eine Klasse für sich war. Das Giro-Podium komplettierte Jai Hindley (Australien/Red Bull-Bora-hansgrohe) als Dritter.
Vingegaard rückt in illustren Kreis auf
Das Kunststück, alle drei großen Landesrundfahrten – Giro, Tour de France, Vuelta a Espana – mindestens einmal zu gewinnen, hatte zuletzt der Brite Chris Froome im Jahr 2018 vollbracht.
Rekordsieger bleibt der Belgier Eddy Merckx mit elf Erfolgen bei den Grands Tours. Dem slowenischen Topstar Tadej Pogacar fehlt noch der Vuelta-Sieg, auch die großen Fausto Coppi und Miguel Indurain siegten nie in Spanien. Jan Ullrich gewann Tour und Vuelta, aber nie den Giro.