9. Etappe (Sonntag, 12. Juli): Malemort – Ussel (155,5 km)
113. Tour de France: Vorschau auf 9. Etappe
Tour de France: Vorschau auf 9. Etappe
Für eine Tour-Etappe am prominenten Sonntagstermin ist diese nicht sonderlich spektakulär, und doch extrem schweißtreibend. Denn es droht die nächste Hitzeschlacht im französischen Hochsommer. Am Samstag reagierten die Veranstalter auf die amtliche Hitze-Warnung für das Departement Corrèze und passten die Route an.
Konkret bedeutet dies: Die Strecke wird von 185,5 auf 155,5 km verkürzt. Sie weicht nun in der Anfangsphase deutlich von der ursprünglichen Planung ab. Die entscheidende Phase bleibt aber unangetastet. Zwar keine Höchstschwierigkeiten, jedoch vier Bergwertungen der Kategorie 2 bis 4 hat Streckenchef Thierry Gouvenou vor dem ersten Ruhetag eingebaut. Paradiesische Zustände für Ausreißer.
Nach dem Start im Städtchen Malemort im zentralfranzösischen Département Corrèze könnte das Peloton zumindest bis zur Sprintwertung nach nun bereits 15 gefahrenen km zum größten Teil beieinander bleiben. Die zweite Rennhälfte ist dann aber bis ins Ziel ein wildes Auf und Ab im Klassikerstil.
Der Gewinner wird auf jeden Fall ein kleines Stück Tour-Geschichte schreiben. Malemort wie Ussel erleben schließlich ihre Premiere als Etappenstädte. Für das 8000-Einwohner-Städtchen Ussel am Rande des Zentralmassivs wird es zumindest sportgeschichtlich der größte Tag.