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Vorschau auf die 11. Tour-Etappe

Vorschau auf die 11. Tour-Etappe

Nach dem Nationalfeiertag und dem Spektakel durch das Zentralmassiv sind auf der 11. Etappe die Sprinter am Zug.
Tadej Pogacar gewinnt mit einer beeindruckenden Vorstellung die 10. Etappe der Tour de France. Auf den letzten Kilometern düpiert der Dominator einmal mehr die Konkurrenz.
Nach dem Nationalfeiertag und dem Spektakel durch das Zentralmassiv sind auf der 11. Etappe die Sprinter am Zug.

11. Etappe (Mittwoch, 15. Juli): Vichy – Nevers (161,3 km)

Nach dem Ritt durch das Zentralmassiv sind nun wieder die Sprinter am Zug. Lediglich zwei Bergwertungen der 4. Kategorie stellen das Peloton vor keine großen Probleme, es läuft auf ein Finale der endschnellen Männer hinaus.

Der letzte Rennabschnitt führt leicht bergab, einem „Sprint Royal“ steht nichts im Wege. Und vielleicht belohnt sich diesmal Max Kanter für einen bislang überraschend starken Auftritt.

Einem Sprint steht nichts im Weg

Letztmals machte die Tour im Jahr 1952 Halt im Startort Vichy. Damals fuhr der legendäre Italiener Fausto Coppi auf der vorletzten Etappe im Gelben Trikot in der zweitgrößten Stadt des Département Allier in der Auvergne ein, ehe er am Tag darauf in Paris seinen zweiten und letzten Gesamtsieg feiern sollte.

Weitaus kürzer mussten die Einwohner von Nevers auf den Tour-Tross warten. 2003 machte die Frankreich-Rundfahrt einen Abstecher mit Ziel und Start in die Stadt, die einst der Hauptort der historischen Provinz Nivernais im Zentrum des Landes war.

Kam einst Coppi nach Vichy, trugen hier die Tour-Sieger Jacques Anquetil (1962), Eddy Merckx (1971) und Greg LeMond (1986) das Maillot jaune.