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"Er ist der GOAT" Radsport-Legende schwärmt von Pogacar

Armstrong adelt Pogacar

Tadej Pogacar hat sich seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France gesichert. Nur der gedopte Lance Armstrong konnte das bisher überbieten. Der US-Amerikaner sieht sich aber längst überflügelt.
Tadej Pogačar gewinnt die Tour de France 2026 souverän zum fünften Mal. Während der Slowene in Paris triumphiert, müssen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz ihre Tour nach schweren Stürzen vorzeitig beenden.
Lars Hinzberg
Tadej Pogacar hat sich seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France gesichert. Nur der gedopte Lance Armstrong konnte das bisher überbieten. Der US-Amerikaner sieht sich aber längst überflügelt.

Bis zum Bekanntwerden seines Dopingskandals durfte sich Lance Armstrong mit sieben Tour-de-France-Titeln schmücken. Mit dem aktuellen Champion Tadej Pogacar sieht sich der US-Amerikaner dennoch nicht in einer Liga. Für den Slowenen findet er große Worte.

„Dieser Typ ist der GOAT. Dieser Junge würde den Boden mit Lance Armstrong wischen“, staunte er im Podcast THEMOVE.

Tour de France: Armstrong schwärmt von Rekordmann Pogacar

„Dieser Junge ist schon jetzt der Größte aller Zeiten“, hörte er nicht auf zu schwärmen. „Er kann alles. Es spielt keine Rolle, ob es flach ist, ob es über Kopfsteinpflaster geht oder ob es in die Berge geht. Es ist egal, zu welcher Jahreszeit er fährt oder ob er auf den weißen Straßen der Strade Bianche unterwegs ist. Er will einfach Rennen fahren. Er ist der Größte aller Zeiten.“

Schon während der Tour fand Armstrong immer wieder lobende Worte. Pogacar habe „den Asphalt von der Straße gerissen“, konstatierte er nach der furiosen Aufholjagd an der Alpe d’Huez.

Der 27-Jährige hatte sich am Sonntag in Paris zum fünften Mal insgesamt und zum dritten Mal in Serie den Titel geholt. Damit steht er nun in einer Reihe mit Legenden wie Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain. Armstrong, der diese Liste mit sieben Titeln einst angeführt hatte, verlor im Nachhinein wegen Dopings jeden einzelnen wieder.

Pogacar begeisterte nicht nur mit der Dominanz, mit der er die 21 Etappen inklusive fünf Tagessiegen absolvierte. Immer wieder stellte sich der Superstar in den Dienst seiner Mannschaft und verhalf so unter anderem seinem Teamkollegen Isaac del Toro zu einem Etappensieg und dem dritten Platz im Gesamtklassement.