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Aus bei Tour de France: Deutsches Ass den Tränen nahe

Tour-Aus! Deutsches Ass den Tränen nahe

Der deutsche Radprofi Pascal Ackermann kann die Königsetappe nach Alpe d'Huez nicht beenden. Er steigt auf der vorletzten Etappe der Tour de France aus und erklärt niedergeschlagen den Grund seiner Aufgabe.
Die Tour de France 2026 findet vom 4. bis 26. Juli statt. Von Barcelona machen sich die Fahrer um Titelverteidiger Tadej Pogacar auf den Weg nach Paris.
Der deutsche Radprofi Pascal Ackermann kann die Königsetappe nach Alpe d'Huez nicht beenden. Er steigt auf der vorletzten Etappe der Tour de France aus und erklärt niedergeschlagen den Grund seiner Aufgabe.

Bitterer Moment für Pascal Ackermann: Der deutsche Radprofi vom Team Jayco AlUla ist auf der vorletzten Etappe der Tour de France (Hier geht’s zum LIVETICKER) nach Alpe d’Huez ausgestiegen.

Nur eine Stunde nach Etappenstart, also noch vor dem 17,7 Kilometer langen Anstieg auf den Col du Galibier, war für Ackermann bereits Schluss. Den genauen Grund der Aufgabe verriet der 32-Jährige später am ARD-Mikrofon: „Meine Beine konnten einfach nicht mehr, ich war die letzten Tage schon extrem am Limit am Start. Ich bin einfach nicht mehr vom Fleck gekommen heute.“

Zu allem Überfluss habe es am Donnerstag noch einen unschönen Zwischenfall gegeben: „Ich bin gestern noch am Berg hoch von einem Auto angefahren worden und habe mir das Knie ein bisschen verdreht. Da war heute einfach nichts mehr möglich“, offenbarte Ackermann.

Der Deutsche wirkte im Interview äußerst niedergeschlagen, war fast schon den Tränen nahe und erklärte abschließend: „Mein großes Ziel war, nach Paris zu kommen. Das habe ich nicht geschafft und jetzt bin ich enttäuscht.“

Tour de France endet am Sonntag in Paris

Neben Ackermann gab auch der Belgier Ilan van Wilder auf der 20. Etappe auf. Van Wilder war auf der Abfahrt vom Croix de Fer rund 120 Kilometer vor dem Ziel zu Sturz gekommen. Zunächst kämpfte er sich noch weiter, musste aber dann doch aufgeben.

Auch für Ackermann ist die diesjährige Frankreich-Rundfahrt beendet. Damit kann der Sprint-Spezialist auf der letzten Etappe, die am Sonntag auf der Champs-Élysées in Paris ihr Ende findet, nicht um den Tagessieg mitkämpfen. Vor der Königsetappe nach Alpe d’Huez belegte Ackermann den 24. Platz in der Sprintwertung.

Dennoch verlief Ackermanns dritte Tour-Teilnahme nicht wie gewünscht. Sein bestes Ergebnis war Rang sieben auf der achten Etappe nach Bergerac. Damit muss der 32-Jährige weiter auf seinen ersten Tour-Etappensieg warten.