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Fan-Wahnsinn bei der Tour de France: "Die waren so betrunken"

Fan-Wahnsinn bei der Tour de France

Romain Grégoire schwärmt von der Alpe d'Huez und den Fans. Der französische Meister warnt auch vor den damit verbundenen Gefahren.
Die Tour de France auf der Zielgeraden. Beim traditionsreichen Anstieg nach Alpe d'Huez führte kein Weg an Dominator Tadej Pogacar vorbei.
Romain Grégoire schwärmt von der Alpe d'Huez und den Fans. Der französische Meister warnt auch vor den damit verbundenen Gefahren.

Romain Grégoire hat die Fan-Massen an der Alpe d’Huez gefeiert – und zugleich die Schattenseite gespürt.

Der französische Meister im Trikolore-Trikot wurde auf der 19. Etappe in der Schlusssteigung gefeiert wie kaum ein anderer. Die 127,9 Kilometer von Gap zur Alpe d’Huez machten den Tag zum Alpen-Höhepunkt.

Grégoire: „Die waren so betrunken“

Einige Zuschauer schoben ihn in der Menge sogar an. „Am Ende glaube ich, die waren so betrunken, dass es eher Klapse auf den Hintern als Schubser waren – also nicht besonders angenehm“, sagte der 23-Jährige bei Eurosport.

„Unglaublich“ sei die Stimmung dennoch gewesen. „Man darf nicht klaustrophobisch sein. Die gehen wirklich erst im letzten Moment zur Seite.“

Vorne kämpften die Favoriten in den 21 Kehren um den Etappensieg, den sich der Slowene Tadej Pogacar im Gelben Trikot holte. Hinter ihm komplettierten Lenny Martinez und Richard Carapaz das Podium. Grégoire kam als 89. mit 27:36 Minuten Rückstand ins Ziel.

Rubio muss nach Kollision aufgeben

Ganz ohne Schrecken blieb der Tag nicht: Der Kolumbianer Einer Rubio musste nach einem heftigen Unfall aufgeben. Der Movistar-Profi prallte in der Auffahrt auf das Heck eines UAE Team Emirates – XRG-Teamwagens, der abrupt bremsen musste, um einem Zuschauer auszuweichen.

Für Rubio war die Tour damit beendet – ein Mahnruf, wie gefährlich das Gedränge am Straßenrand werden kann.