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Tour de France: Diagnose da! Vingegaard-Sturz hat üble Folgen

Diagnose bei Vingegaard da

Der Gesamtzweite Jonas Vingegaard stürzt bei der Tour de France auf der 15. Etappe schwer und muss aufgeben. Auch ein wichtiger Helfer von Tadej Pogacar wird in Mitleidenschaft gezogen.
Die 15. Etappe der Tour de France hat es in sich! Remco Evenepoel holt überraschend den Sieg und Jonas Vingegaard erlebt einen folgenschweren Sturz.
Der Gesamtzweite Jonas Vingegaard stürzt bei der Tour de France auf der 15. Etappe schwer und muss aufgeben. Auch ein wichtiger Helfer von Tadej Pogacar wird in Mitleidenschaft gezogen.

Fataler Sturz von Jonas Vingegaard auf der 15. Etappe der Tour de France! Der Zweite im Gesamtklassement kam in einer Rechtskurve zu Fall und konnte nicht mehr weiterfahren. Vingegaard erlitt einen Schlüsselbeinbruch und muss in den nächsten Tagen operiert werden, wie sein Team Visma-Lease a Bike am Sonntagabend mitteilte.

Der Däne, zweimaliger Gesamtsieger der Tour, blieb direkt unter sichtlich großen Schmerzen auf dem Asphalt sitzen und stieg wenig später, gestützt von Helfern, in einen Krankenwagen. Seinen Arm trug er da bereits in einer Schlinge.

Tour de France: Jonas Vingegaard verletzt sich bei Sturz schwerer

Bei dem Sturz, den Vingegaard verursachte, als er mit hoher Geschwindigkeit in einer Rechtskurve wegrutschte, kamen mehrere Fahrer zu Fall. Offensichtlich hatte sich Vingegaard schwerer an der Schulter verletzt und hatte selbst beim Einsteigen in den Krankenwagen sichtliche Probleme.

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Sein Team bestätigte kurz darauf auch offiziell das bereits Offensichtliche. „Jonas Vingegaard musste sich nach einem Sturz gegen Ende der 15. Etappe aus der Tour de France zurückziehen. Wir werden über seinen Gesundheitszustand berichten, sobald weitere Informationen vorliegen“, schrieb der Rennstall bei X.

Vingegaard wurde noch während der laufenden Etappe medizinisch untersucht. Als oben auf dem Berg die Entscheidung fiel, betrat er im Tal in Vougy den mobilen Notarzt-Truck der Tour de France.

Marcel Reef, der Sportliche Leiter beim Team Visma-Lease a Bike, erklärte: „Wir sind um die Kurve gefahren. Ich hatte davon sogar im TV kein gutes Bild gesehen. Es ist wirklich sch***, dass es passiert ist. Er ist jetzt zur Untersuchung, um zu sehen, was er hat.“

Vingegaards Boss berichtete weiter: „Man fühlt natürlich mit ihm. Er hat große Schmerzen gehabt. Es war ganz schnell klar, dass er nicht weiterfahren kann. Es gibt nicht viel, was man da sagen kann.“

Tadej Pogacar leidet mit gestürztem Jonas Vingegaard

„Es ist wirklich traurig zu sehen, dass Jonas raus ist. Seit 2021 duellieren wir uns um die Siege“, zeigte sich der Gesamtführende Tadej Pogacar betroffen vom Unglück seines Konkurrenten.

Auch der Deutsche Florian Lipowitz litt mit Vingegaard. „Es war super schade, den Sturz zu sehen“, sagte er in der ARD. Fast hätte es auch den neuen Gesamtfünften von Red Bull erwischt: „Wir haben die Kurve unterschätzt. Ich war drei Positionen hinter und konnte gerade noch bremsen. es ist super schade, dass die Tour so für ihn endet.“

Pogacar-Helfer Isaac Del Toro ebenfalls gestürzt

Auch Pogacar-Helfer Isaac Del Toro stürzte, konnte aber weiterfahren. Der Mexikaner war Sieger auf der 2. Etappe und vor dem Start des Teilstücks am Sonntag lag er im Gesamtklassement auf dem 7. Rang.

Tour de France: Schon wieder Sturz-Pech für Vingegaard

Schon in den Vorjahren hatte der Däne bereits großes Sturzpech gehabt. Er kam 2024 bei der Baskenland-Rundfahrt schwer zu Fall und musste mit mehreren Knochenbrüchen sogar um die Fortsetzung seiner Karriere bangen. 2025 konnte er bei Paris-Nizza nach einem Sturz nicht mehr weiterfahren.

Vingegaard hatte die Tour 2022 und 2023 gewonnen. Zum Zeitpunkt seines Sturzes lag er auf Rang zwei der Gesamtwertung – 4:30 Minuten hinter dem Slowenen Pogacar.

Nächtliche Dopingkontrolle für Vingegaard und Pogacar

Beide Superstars waren ausgerechnet vor dieser entscheidenden Etappe mitten in der Nacht durch eine Dopingkontrolle aufgeschreckt worden. Vingegaard bestätigte dies im Interview bei Eurosport.

Er sei um 2 Uhr von den Testern in seinem Hotelzimmer geweckt worden, erst nach 40 Minuten sei er zurück in seinem Bett gewesen. „Sie haben es mir nicht erlaubt, viel zu schlafen. Ich hatte gut geschlafen, aber dann hat jemand an meiner Tür geklopft. Es war eine große Überraschung für mich.“

Pogacar gab an, lediglich vier Stunden geschlafen zu haben. „Es war definitiv nicht schön, mitten aus süßen Träumen geweckt zu werden“, sagte der Träger des Gelben Trikots am Start und ergänzte: „Ich konnte einfach nicht wieder einschlafen. Also habe ich alte Eminem-Hits gehört und mir Kaffee gemacht. Jetzt bin ich ziemlich überkoffeiniert.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)