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Hosen-Airbag bald bei der Tour de France? Spannender Test vor Start

Spannender Test kurz vor Tour-Start

Warren Barguil testet vor dem Grand Depart der Tour de France einen in den Bib-Short integrierten Airbag. Davon hängt der Einsatz im Rennen noch ab.
Die Tour de France 2026 findet vom 4.-26. Juli statt. Von Barcelona machen sich die Fahrer um Favorit Tadej Pogacar auf den Weg nach Paris.
Warren Barguil testet vor dem Grand Depart der Tour de France einen in den Bib-Short integrierten Airbag. Davon hängt der Einsatz im Rennen noch ab.

Warren Barguil hat unmittelbar vor dem Grand Depart der Tour de France (4. bis 26. Juli) einen Airbag für Radprofis getestet. Der 34-Jährige fungierte bei einer Vorführung von Team Picnic-PostNL als Testfahrer. Für den Franzosen ist es die zwölfte Tour-Teilnahme.

Das Thema Sicherheit bleibt im Peloton eines der dominierenden Reizthemen, auch weil Massenstürze immer wieder schwere Folgen haben.

Airbag für mehr Sicherheit bei Tour de France? So ist der Plan

Parallel zu Ideen wie einer Begrenzung der Übersetzung rücken schützende Systeme am Körper stärker in den Fokus – darunter Airbags, die Verletzungen abmildern sollen.

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Der Prototyp steckt nicht als Weste unter dem Trikot, sondern ist in die Radhose integriert. Sensoren analysieren Bewegungen, bei einem Aufprall wird der Airbag in Sekundenbruchteilen ausgelöst und soll vor allem oberen Rücken und Brustkorb schützen.

Rad-Profi Barguil überzeugt vom Test-Airbag

Barguil zeigte sich beim Auslösen zunächst überrascht, stellte sich danach aber klar hinter die Idee. „Das ist eine große Innovation für die Sicherheit der Fahrer, das kann gut für uns sein“, sagte der Franzose. „Es hat lange gedauert, bis das kam, aber es kann schwere Verletzungen verhindern.“

Picnic-PostNL ist mit den Tests nicht allein: Auch Soudal-Quick Step treibt das Thema Airbag im Radsport voran. Der belgische Rennstall arbeitet dabei unter anderem mit Ausrüster Castelli sowie dem Partner Ragaz an einer in Bekleidung integrierbaren Lösung.

Für den Einsatz im Rennen braucht es allerdings noch grünes Licht des Weltverbands. Die UCI prüft Airbag-Systeme als mögliche Schutzkleidung und hat dazu den Austausch mit Herstellern und Beteiligten angestoßen – bis zur Freigabe bleibt es bei Demonstrationen und Entwicklungsarbeit.