Die deutsche Tour-de-France-Hoffnung Florian Lipowitz hat auf der sechsten Etappe am Donnerstag nicht mit Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mithalten können und ist mit rund drei Minuten Rückstand in der Verfolgergruppe ins Ziel gekommen.
Ehrliche Worte von Florian Lipowitz: "Da kannst du nicht viel machen"
Ehrliche Worte von Lipowitz
Im Nachgang erklärte er in der ARD: „Das war ein erster Fingerzeig, wie die Form ist.“ Er verriet, dass von Anfang an Hektik im Feld war. Trotz des großen Rückstands war Lipowitz, der für das Team Red Bull-Bora-hansgrohe an den Start geht, nicht unzufrieden mit der Leistung: „Ich denke, dass ich ganz happy sein kann. Am Tourmalet haben die Beine nicht ganz gereicht und dann fahre ich vorne natürlich nicht mit, wenn ich Remco (Evenepoel, Teamkollege, Anm. d. Red.) hinten habe.“
Machtdemonstration von Pogacar
Der 25-Jährige meinte, dass die Strategie „ein bisschen funktioniert“ habe, aber fügte zugleich hinzu: „Ich wollte auch nicht super-hart fahren. Wir haben es nicht geschafft, Jonas ganz zurückzuholen, aber ich denke, die Teamperformance war gut.“
Pogacar kam als Erster ins Ziel und holte sich das Gelbe Trikot von Torstein Träen zurück. Er fuhr auf Vingegaard einen Vorsprung von 2:38 Minuten heraus. Rund 20 Sekunden nach dem Dänen kam dann die Verfolgergruppe um Lipowitz ins Ziel.
Lipowitz: „Das war uns im Vorhinein klar“
Auf Pogacars Machtdemonstration angesprochen, reagierte der Deutsche: „Das bringt nicht viel. Bei der Performance kannst du nicht viel machen.“
Danach offenbarte er: „Wir kämpfen um Platz drei, denn Jonas war auch super-stark. Das war für uns im Vorhinein klar.“ Dementsprechend hat sein Team nie daran geglaubt, mit Pogacar und Vingegaard mithalten zu können. Im Klassement belegt Lipowitz den siebten Platz. Er hat genau vier Minuten Rückstand auf Pogacar. Zwischen ihm und Vingegaard liegen 1:18 Minuten.