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Bitteres Aus! Tour-de-France-Märchen endet unschön

Bitteres Aus für abgelösten Leader

Torstein Träen muss nur einen Tag nach dem Sprung ins Gelbe Trikot einen herben Dämpfer hinnehmen. Der Norweger verliert nach einem Sturz nicht nur den Platz an der Spitze, sondern muss auch vorzeitig aus der Tour aussteigen.
Tag vier bei der Tour de France. Nach einer anspruchsvollen Berg-Etappe wechselt das gelbe Trikot überraschend wieder den Besitzer.
Torstein Träen muss nur einen Tag nach dem Sprung ins Gelbe Trikot einen herben Dämpfer hinnehmen. Der Norweger verliert nach einem Sturz nicht nur den Platz an der Spitze, sondern muss auch vorzeitig aus der Tour aussteigen.

Tragisches Ende einer Traum-Tour für Torstein Träen: Nach zwei Etappen im Gelben Trikot und einem folgenschweren Sturz ist die Frankreich-Rundfahrt für den Überraschungsmann aus Norwegen vorbei.

Wie sein Team Uno-X Mobility am Donnerstagabend mitteilte, erlitt Träen bei seinem Crash auf der Tourmalet-Abfahrt eine Gehirnerschütterung sowie mehrere Rippenbrüche. Der 30-Jährige wird somit nicht beim siebten Teilstück am Start stehen.

Träen hatte sich am Donnerstag am Hinterrad seines Teamkollegens Anders Johannessen aufgehängt und war schwer gestürzt. Anschließend wurde er von einem Arzt auf der Straße untersucht und fuhr die Etappe zu Ende. Seine Spitzenposition in der Gesamtwertung verlor er im Ziel mit deutlichem Rückstand an Titelverteidiger Tadej Pogacar.

Tour de France: Träen erhält Lob vom Teamchef

„Das ist wirklich nicht das Ende, das wir uns für dieses gelbe Abenteuer gewünscht haben“, sagte Teamchef Thor Hushovd. „Torstein hat dem Team einen historischen Moment beschert, und auf das, was er und das gesamte Team in den vergangenen Tagen erreicht haben, werden wir immer stolz sein. Es ist natürlich enttäuschend, das Rennen auf diese Weise zu verlassen, aber jetzt ist das Wichtigste, dass Torstein die nötige Betreuung und Erholung bekommt.“

Auf der vierten Etappe war Träen als Teil einer Spitzengruppe ins Gelbe Trikot gefahren. Auch vor dem Start des sechsten Teilstücks, das die Fahrer durch die Pyrenäen führte, hatte er sich ob seines ordentlichen Vorsprungs Hoffnungen gemacht, die Spitzenposition zu verteidigen.