Red Bull-Bora-hansgrohe bleibt bei der Tour de France in der Gesamtwertung zweigleisig unterwegs: Remco Evenepoel fährt als Gesamtzweiter weiter auf Platzierung, Florian Lipowitz soll jedoch nicht zum Helferdienst degradiert werden.
Lipowitz nur noch Evenepoel-Helfer? Sein Boss wird deutlich
Helfer Lipowitz? Boss wird deutlich
Am Sonntag unterstrichen beide ihre Ambitionen auf der 15. Etappe (Champagnole > Plateau de Solaison): Evenepoel gewann nach 183,9 Kilometern, Lipowitz wurde Fünfter – zeitgleich mit Paul Seixas, 58 Sekunden hinter dem Tagessieger.
Damit ist Lipowitz auch in der Gesamtwertung Fünfter und nur 50 Sekunden hinter Rang drei, den aktuell Isaac Del Toro belegt; Evenepoel liegt als Zweiter fünf Minuten hinter Tadej Pogacar im Gelben Trikot.
„Lipo eher ein Diesel“: Sportdirektor äußert sich zu Lipowitz
„Ich denke, wir müssen weiter zweigleisig fahren“, erklärte Sportdirektor Sakkari Dempster: „Natürlich ist Remco in der Gesamtwertung am besten platziert, aber es ist besser, zwei Fahrer in den Top 5 zu haben als nur einen, weil alles passieren kann. Pogacar kann einen schlechten Tag haben, genauso wie Lipo oder Remco.“
Dempster begründete die Linie mit den unterschiedlichen Fahrerprofilen: „Der erste Teil der Tour passte sicher eher zu Remcos Stärken. Lipo ist eher ein Diesel. Die Idee ist, dass beide so schnell wie möglich bis Paris fahren und dann schauen wir am Ende auf das Klassement.“
Auch Patxi Vila hält am Plan fest: „Wir werden versuchen, beide aufs Podium zu bringen, auch wenn das schwierig wird. Ja, das wäre wirklich der Jackpot für uns!“