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Tour de France: Darum ist am Montag keine Etappe - So sieht der Tag für Lipowitz aus

Darum ist am Montag keine Etappe

Die Tour de France biegt in die Schlussphase sein. Zunächst ist heute aber noch einmal Pause. Ab Dienstag geht der Kampf ums Podium weiter.
Remco Evenepoel (l.) und Florian Lipowitz haben am Montag frei
Remco Evenepoel (l.) und Florian Lipowitz haben am Montag frei
© IMAGO/Photo News
Die Tour de France biegt in die Schlussphase sein. Zunächst ist heute aber noch einmal Pause. Ab Dienstag geht der Kampf ums Podium weiter.

Was war das für eine spektakuläre Bergankunft am Sonntag – mit einem ganz bitteren Beigeschmack. Denn der Sieg von Remco Evenepoel hatte für viele Fans nur noch eine Nebenrolle gespielt nach dem Aus von Jonas Vingegaard nach seinem Sturz. Da passt es gut, dass sich nach einem stressigen Nachmittag nun alle Fahrer bei der Tour de France noch einmal am Ruhetag ausruhen können bevor am Dienstag das Zeitfahren ansteht.

Dies werden gleichmäßig auf die dreiwöchige Rundfahrt verteilt, damit die Athleten ihre Kräfte bis zur Ankunft in Paris am kommenden Sonntag nicht komplett verlieren.

Bereits am vergangenen Montag hatten die Sportler Pause nach der 9. Etappe. Nun, nach dem 15. Teil, dürfen sie wieder ihren Speicher aufladen.

Das passiert an einem Ruhetag

Nach dem Reglement des Weltradsportverbands UCI ist bei den dreiwöchigen Landesrundfahrten Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España zwei Ruhetage vorgeschrieben. Sie müssen laut Vorschriften auch gleichmäßig verteilen werden.

Doch komplett frei haben die Fahrer nicht. Das Red Bull-Bora-hansgrohe von Florian Lipowitz gab zuletzt auf ihrer Homepage einen Einblick in das, was an einem Ruhetag passiert.

„Auch wenn die Fahrer es im Vergleich zu den neun Renntagen, die sie bereits hinter sich haben, etwas ruhiger angehen lassen, werden sie dennoch eine aktive Erholungsrunde drehen, um die Beine in Schwung zu halten“, hieß es dort. Am ersten Ruhetag gab es so eine gemsiname Ausfahrt von rund 50 Kiklometern mit 33,5 km/h im Schnitt.

Doch damit immer noch nicht genug. „Für die verschiedenen Trikot-Anwärter bedeutet ein Ruhetag Interviews mit der Presse über den bisherigen Rennverlauf und die Hoffnungen für die verbleibenden Etappen, während es auch Verpflichtungen wie Treffen mit Sponsoren gibt“, verkündete das Team.

Immerhin können die Fahrer dennoch kleine Vorteile nutzen. Sie dürfen ausschlafen und dann ein entspanntes Frühstück mit Omelettes, Brot oder Müsli anstelle von Reis, wie an Renntagen üblich, zu sich nehmen.