Der deutsche Radrennfahrer Georg Zimmermann ist bei der 11. Etappe der Tour de France zu Sturz gekommen und später als Letzter ins Ziel gekommen.
Tour de France: Deutscher stürzt und wird Letzter
Deutscher stürzt und wird Letzter
Gut 30 Kilometer vor dem Ende des 161,3 km langen Teilstücks war der 28-Jährige zusammen mit vier anderen Fahrern in einen Crash verwickelt. Der Unfall spielte sich bei einer Verpflegungsannahme ab.
Zimmermann wurde kurzzeitig unter zwei Fahrrädern seiner Konkurrenten begraben. Während die anderen involvierten Tour-Teilnehmer schnell weiterfahren konnten, blieb Zimmermann zunächst sitzen.
Deutscher Tour-Fahrer muss behandelt werden
Der deutsche Meister von 2025, der für das belgische Team Lotto-Intermarché fährt, musste auf der Straße behandelt werden. Letztlich stieg auch er wieder aufs Rad. Genauere Angaben zu seinem Gesundheitszustand gab es zunächst nicht.
Sportdirektor Kurt Van de Wouwer gab später vorsichtig Entwarnung: „Ich glaube, er ist okay. Wir müssen sehen. Der Arzt ist jetzt bei ihm. Aber ich glaube, er kann morgen starten“, wurde der Verantwortliche vom Portal radsport-news.com zitiert.
Der Belgier lieferte zudem Aufschluss über den Unfallhergang: „Er hat einen Verpflegungsbeutel angenommen, der hat sich, glaube ich, in seinem Rad verfangen und deswegen ist er gestürzt.“
Zimmermann sei „natürlich enttäuscht“ über seinen Sturz, fügte Van de Wouwer an: „Aber so ist das eben. Wir müssen ihn wieder so hinbekommen, dass er morgen bereit ist, zu starten.“
Laut Ergebnisliste belegte Zimmermann bei der Zieleinfahrt mit 7:36 Minuten Rückstand Platz 173 (zeitgleich mit Topstar Julian Alaphilippe). Der Etappensieg ging überraschend an den norwegischen Radprofi Sören Waerenskjold.