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Tour de France: "Drama" um den Mann in Gelb

Übler Sturz vom Mann in Gelb

Für Torstein Træen wird der Tag im Gelben Trikot zum bitteren Alptraum. Der Norweger kommt in einer Abfahrt zu Fall und muss unter Schmerzen weiterfahren.
Tag vier bei der Tour de France. Nach einer anspruchsvollen Berg-Etappe wechselt das gelbe Trikot überraschend wieder den Besitzer.
Für Torstein Træen wird der Tag im Gelben Trikot zum bitteren Alptraum. Der Norweger kommt in einer Abfahrt zu Fall und muss unter Schmerzen weiterfahren.

Torstein Træen dürfte schon vor der schweren Pyrenäen-Etappe gewusst haben, dass es kaum möglich sein wird, seine Gesamtführung in der Tour de France zu verteidigen. Dennoch hat sich der Gesamtführende den Tag in Gelb sicherlich ganz anders ausgemalt.

Der Norweger erlebte auf der Abfahrt vom Col du Tourmalet ein Drama, indem er aufs Hinterrad seines Teamkollegen Anders Johannessen auffuhr und stürzte.

„Was ist das für ein Drama. Man oh man ist das tragisch und traurig“, litt ARD-Kommentator Florian Naß mit. „Er hat sich da verbremst. Das war kein Fehler von seinem Teamkollegen, aber das ist bitter und natürlich erst mal im Kopf jetzt“, erklärte Experte Fabian Wegmann.

„Das tut in der Seele weh, dass zu sehen“, verdeutlichte Naß beim Anblick des gestürzten Athleten.

Nach einer etwas längeren Untersuchung eines Arztes setzte Træen mit Pflastern bestückt die Etappe fort. Genießen konnte er seine letzten Kilometer in Gelb allerdings nicht. Immer wieder fuhr Træen neben einem Betreuungswagen und wurde versorgt, ehe er mit deutlichem Rückstand das Ziel erreichte.

Tour de France: Als Ausreißer ins Gelbe Trikot

Der 30-Jährige konnte am Mittwoch überraschend das Gelbe Trikot übernehmen, indem er mit einer Fluchtgruppe deutlich vor den Favoriten um Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard ins Ziel gekommen war. Sein Vorsprung auf Pogacar betrug vor der schweren Bergetappe am Donnerstag 7:45 Minuten.

Eine realistische Chance, die Gesamtführung zu behalten, hatte Træen zum Zeitpunkt des Sturzes rund 25 Kilometer vor dem Ziel ohnehin nicht mehr, zumal er 8:45 Minuten hinter dem in Führung liegenden Pogacar lag.