Bei der 113. Tour de France musste mit Florian Lipowitz am Dienstag der nächste Topfahrer aufgeben. Nachdem es am Sonntag bereits Jonas Vingegaard erwischt hatte, traf es im Einzelzeitfahren der 16. Etappe auch den Deutschen.
Tour de France: "Ein trauriger Moment" - Lipowitz-Konkurrent reagiert schockiert
Lipowitz-Sturz schockt Konkurrenten
Lipowitz rutschte in einer Kurve weg und krachte in den Bordstein. Die Diagnose war bitter: ein Schlüsselbeinbruch – der Fahrer vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe musste operiert werden.
Für Paul Seixas kam die Nachricht nach dem Zieleinlauf wie ein Schlag. „Nein, er ist gestürzt?!“, platzte es aus dem Franzosen heraus, sichtbar getroffen vom Aus für einen seiner direkten Rivalen im Kampf um das Podium.
„Er ist leider gezwungen, das Rennen aufzugeben, und das ist wieder ein großer Fahrer, der diese Tour de France verlässt. Das ist ein trauriger Moment, aber wir müssen auf unserer Seite fokussiert bleiben“, erklärte der 19-Jährige weiter.
Tour de France: „Die Abfahrt war vielleicht etwas gefährlich“
Seixas selbst kam auf dem technischen Kurs ohne Zwischenfall durch – und hob die Schlüsselmomente des Zeitfahrens hervor. „Das war heute verrückt. Das Rennen war sehr gut, die Abfahrt war vielleicht etwas gefährlich, aber wir haben es geschafft, nicht zu stürzen“, meinte er. Mit Blick auf Lipowitz ergänzte er: „Außer Lipowitz, aber selbst er ist ja nicht einmal in der Abfahrt gestürzt.“
Sportlich ging der Tagessieg im Kampf gegen die Uhr an Remco Evenepoel, während Tadej Pogacar das Gelbe Trikot verteidigte.
Doch der sportliche Wert der Etappe wurde von den Bildern des Sturzes überlagert: Lipowitz war bis dahin Fünfter der Gesamtwertung – nun ist auch er aus dem Rennen, wie zuvor schon Vingegaard.