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Tour de France: Evenepoel rief Lipowitz etwas zu - und spurtete später vorbei

Evenepoel: Das rief ich Lipowitz zu

Remco Evenepoel bricht am Col du Haag kurz ein, steigert sich dann aber. Bei seiner Aufholjagd ruft er seinem Teamkollegen Florian Lipowitz etwas zu.
Tadej Pogacar lässt auf der 14. Etappe der diesjährigen Tour de France keine Zweifel aufkommen. Der Slowene holt sich den Sieg und zieht im Gesamtklassement weiter davon.
Remco Evenepoel bricht am Col du Haag kurz ein, steigert sich dann aber. Bei seiner Aufholjagd ruft er seinem Teamkollegen Florian Lipowitz etwas zu.

Remco Evenepoel hat bei der Tour de France auf der 14. Etappe trotz eines Einbruchs am finalen Col du Haag seinen dritten Gesamtrang verteidigt. Der 26-jährige Belgier musste auf dem neu in die Rundfahrt aufgenommenen Anstieg abreißen lassen, fing sich aber auf den flacheren Kilometern bis zum Ziel wieder.

Vorne feierte Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) einen Solosieg und drückte seiner Konkurrenz im Regen der Vogesen erneut den Stempel auf. Evenepoel kam als Fünfter mit 48 Sekunden Rückstand ins Ziel, nur vier Sekunden hinter Jonas Vingegaard.

Beim Team Red Bull-Bora-hansgrohe gab es zunächst das übliche Bild von Evenepoel und Florian Lipowitz. Der Deutsche fuhr zunächst bei den Topstars mit und musste nur Pogacar ziehen lassen, während sein Co-Kapitän Evenepoel wieder Probleme hatte.

Tour de France: Evenepoel holt Lipowitz ein

„Ich habe heute ziemlich unter dem Regen gelitten. Mir war kalt“, sagte Evenepoel laut Nieuwsblad: „Am Schlussanstieg habe ich mein eigenes Tempo gefahren. Für einen Moment war es mir etwas zu schnell.“

Doch dann fand Evenepoel seinen Rhythmus und nutze eine flachere Passage, um zu Lipowitz aufzuschließen.

„Als ich ‚Lipo‘ wieder eingeholt habe, habe ich ihm zugerufen, dass wir bis zur Ziellinie so hart wie möglich zusammenarbeiten müssen“, erklärte Evenepoel: „Am Ende haben wir den Schaden gut begrenzt, vor allem angesichts der harten Wetterbedingungen.“

Kurz vor dem Ziel sprintete Evenepoel an seinem Teamkollegen Lipowitz noch vorbei und kam zwei Sekunden vor ihm ins Ziel.

Evenepoel über fünf Minuten hinter Pogacar

In der Gesamtwertung bleibt Evenepoel damit Dritter, liegt allerdings bereits 5:04 Minuten hinter dem Gelben Trikot Pogacar, der seinen Vorsprung auf Vingegaard auf 4:30 Minuten ausgebaut hat.

Direkt im Nacken sitzt ihm nun Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team): Der 19-jährige Franzose ist nur noch 15 Sekunden zurück und rückt im Kampf ums Podium bedrohlich nahe.