Glück im Unglück auf der schweren 19. Etappe der Tour de France: Nach rund 53 Kilometern kam es im Hauptfeld zu einem Sturz, der deutlich schwerwiegendere Folgen hätte haben können.
Tour de France: Fahrer krachen in Pfeiler
Fahrer krachen in Pfeiler
In einer zunächst unscheinbaren Rennsituation verhakte sich Marco Haller (Tudor) mit Edward Planckaert (Alpecin-Deceuninck). Der Österreicher verlor daraufhin die Kontrolle über sein Rad und prallte gegen den Pfeiler eines Verkehrsschildes.
Dass dieser gepolstert war, verhinderte offenbar Schlimmeres. Haller zog sich nach ersten Erkenntnissen keine Verletzungen zu. „Zum Glück war das das gelbe Polster, das hat ihn echt gerettet. Das wäre sonst eine Betonoberfläche gewesen – der Pfeiler des Verkehrsschildes“, sagte Eurosport-Experte Jens Voigt.
Tour de France: Haller kann nach Sturz weiterfahren
Während Planckaert seine Fahrt zügig fortsetzen konnte, benötigte Haller zunächst einige Momente und wurde kurz medizinisch versorgt. Anschließend nahm auch er das Rennen wieder auf und ließ sich zunächst von einem Teamfahrzeug heranziehen, um den Anschluss an das Peloton wiederherzustellen.
Die 19. Etappe ist die erste von zwei Etappen, die mit dem Schlussanstieg im legendären Alpe d’Huez enden.