Die Tour de France 2026 bietet schon in der ersten Woche Spannung und Action pur. Nach dem Auftakt in Barcelona und dem Abstecher in die Pyrenäen am Montag, geht es heute für das Fahrerfeld am nördlichen Rand der Südfranzösischen Gebirgskette von Carcassonne nach Foix.
Tour de France heute live: 4. Etappe im Free-TV, Stream, Ticker - Was macht Lipowitz?
Chance für deutsche Ausreißer?
Auf der 181,9 Kilometer langen Etappe gilt es, 2700 Höhenmeter zu meistern. Auf dem welligen Abschnitt warten zwei Bergwertung der zweiten Kategorie und jeweils eine Bergwertungen der dritten und vierten Kategorie. Der Start erfolgt um 13:10 Uhr, um 17:23 werden die Fahrer laut offiziellen Tour-Angaben im Ziel der Etappe erwartet.
Tour de France 2026: So können Sie die 4. Etappe live verfolgen:
- Free-TV: ARD, Eurosport
- Stream: sportschau.de/Eurosport.de, DAZN
- Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 App
Eurosport begleitet die Etappe ab 13 Uhr live, die ARD wird gut eine Stunde später auf Sendung gehen. SPORT1 ist vom ersten bis zum letzten Kilometer im Liveticker mit dabei.
Tour de France: Ausreißer mit guten Karten
Auf dem Papier ist die vierte Etappe wie gemacht für Ausreißer. Das Terrain ist zu einfach, um im Kampf um das Gelbe Trikot wirklich Zeit rausfahren zu können. Auf der anderen Seite dürfte die Etappe mit ihren vier Bergwertungen zu schwierig für reine Sprinter sein. Diese haben bei der anschließenden fünften Etappe dann beste Karten.
Folgerichtig stellt sich die Frage, ob die Teams, die die Gesamtwertung oder das Grüne Trikot im Auge haben, mit aller Entschlossenheit die Nachführarbeit angehen. Dies könnte davon abhängen, wie viele der bergfesteren Sprintern sich über die Anstiege retten können.
Interessant ist der Tag jedoch nicht nur für Etappenjäger, sondern auch für die Anwärter auf das Bergtrikot. Sollte ein Fahrer alle Bergwertungen für sich entscheiden, würde das 13 Zähler für sein Punktekonto bedeuten.
Tour de France: Wie stehen die Chancen auf einen deutschen Etappensieg?
Für einen Etappensieg müsste aus deutscher Sicht schon vieles zusammenkommen. Felix Engehardt hat viele Freiheiten und konnte diese schon auf der zweiten Etappe mit einem couragierten Fluchtversuch nutzen. Georg Zimmermann, Nico Denz und Georg Steinhauser sind ebenfalls Fahrer, die auf mittelschweren Etappen in einer Fluchtgruppe überzeugen könnten. Es benötigt jedoch auch Glück, die richtige Gruppe zu erwischen und die nötigen Beine, um sich am Ende durchzusetzen. Für Florian Lipowitz geht es darum, seine Form weiter für die Pyrenäen aufzubauen und sich aus Stürzen rauszuhalten.
Für die sprintstarken Athleten, wie Pascal Ackermann, Max Kanter und Phil Bauhaus gilt es auf die Chance am Mittwoch zu lauern. Alle drei gehören nicht zu den bergfesten Sprintern, die auch auf welligen Etappen den Anschluss nach ganz vorne halten können.