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Tour de France heute live: 6. Etappe im Free-TV, Stream, Ticker - Spektakel in den Pyrenäen

Spektakel-Etappe in den Pyrenäen

Bei der Tour de France 2026 wird es spektakulär! Die Radprofis müssen den Col du Tourmalet bezwingen, der als schwerster Aufstieg der Tour de France gilt. Wie schneidet Florian Lipowitz ab?
Max Kanter hat bei seiner ersten Tour de France knapp den Sieg auf der 5. Etappe der Tour de France verpasst.
Bei der Tour de France 2026 wird es spektakulär! Die Radprofis müssen den Col du Tourmalet bezwingen, der als schwerster Aufstieg der Tour de France gilt. Wie schneidet Florian Lipowitz ab?

Mit der 6. Etappe bei der Tour de France findet am Donnerstag ein echtes Spektakel in den Pyrenäen statt.

Auf den 186 Kilometern zwischen Pau und Gavarnie-Gèdre müssen die Teilnehmer der Rundfahrt insgesamt 4.100 Höhenmeter überwinden. Rund 40 Kilometer vor dem Ende wartet der berühmteste Berg der Pyrenäen, der Tourmalet, auf die Radstars: 17 lange Kilometer bis auf 2115 Meter bieten für die Zuschauer Spektakel, während die Superstars um Tadej Pogacar und Co. schweißtreibend gefordert sind.

Der Etappenstart soll um 12.25 Uhr erfolgen, zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr soll die Etappe zu Ende gehen.

Tour de France 2026: So können Sie die 6. Etappe live verfolgen:

Eurosport begleitet die Etappe ab 12.15 Uhr live, der ARD-Livestream wird um 12.55 Uhr beginnen. In der ARD wird die Tour de France ab 14.05 Uhr im TV zu sehen sein. SPORT1 ist vom ersten bis zum letzten Kilometer im Liveticker mit dabei.

Ab Kilometer 106 geht es zur Sache

Die einzige echte Pyrenäen-Etappe der Tour 2026 ist ein Mittler zwischen den Zeiten. Die großen Anstiege der Historie des wichtigsten Radrennens der Welt sind mit dem Col d’Aspin und vor allem dem Berg der Berge, dem Tourmalet, ebenso dabei wie der Schlussanstieg in den spektakulären Kessel von Gavarnie-Gèdre als Premiere.

Die gute Nachricht für die schlechten Bergfahrer im Feld: Diesmal geht es nicht von Anfang an brutal zur Sache, sondern erst einmal gemächlich wellig in Richtung Pyrenäen-Hauptkamm. Auf den ersten 100 km warten zwei Hügel der 4. und 3. Kategorie, dazwischen liegt eine Sprintwertung – der Großteil des Feldes wird diese Wegpunkte noch geschlossen erreichen.

Ab Kilometer 106 geht es dann aber zur Sache. Über den Col d’Aspin (1489 m/1. Kategorie), an dem 2006 Ausreißer Fabian Wegmann als bislang einziger Deutscher vorne lag, geht es zum 2115 m hohen Tourmalet, der mit 17,1 km bei durchschnittlich 7,3 Prozent Steigung eine der größten Kraftproben der Tour ist.

1910 wurde der Riese erstmals überfahren, damals noch auf einer Schotterstraße mit dem legendären Franzosen Octave Lapize an der Spitze des Feldes. Bei jener Etappe setzte Lapize zu seiner berühmten Schimpftirade Richtung Organisatoren an: „Ihr seid Mörder! Oui! Mörder!“

Der Schlussanstieg zum Felsenkessel Cirque de Gavarnie (1380 m) mit den höchsten Wasserfällen Europas ist zwar mit 18,7 km sehr lang, mit durchschnittlich nur 3,7 Prozent Steigung aber nicht sehr herausfordernd.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)