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"Zittere jetzt noch!" Deutscher im Glück bei Tour-Massensturz

Deutsches Ass: „Zittere jetzt noch“

Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann verpasst bei der Tour de France erneut ein Spitzenresultat. Dennoch zeigt er sich am Ende der 12. Etappe glücklich.
Die 12. Etappe der Tour de France stand noch einmal ganz im Zeichen der Sprinter. Den von einem heftigen Sturz überschatteten Zielsprint gewann einmal mehr der Belgier Tim Merlier.
Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann verpasst bei der Tour de France erneut ein Spitzenresultat. Dennoch zeigt er sich am Ende der 12. Etappe glücklich.

Für einen Platz ganz vorne hat es zwar nicht gereicht, dennoch schoss Pascal Ackermanns Puls am Ende mächtig in die Höhe. „Der Sturz war direkt neben mir. Ich zittere jetzt noch und bin gerade so durchgekommen. Ich war vorher schon zweimal ganz knapp an der Bande dran und habe gebremst. Für mich war es einen Kilometer vor dem Ziel vorbei“, sagte der Deutsche vom Team Jayco AlUla in der ARD.

Was war passiert? Rund 350 Meter vor dem Ziel der 12. Etappe der Tour de France 2026 stürzten mehrere Fahrer. Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros RGA) ging zuerst zu Boden und riss zahlreiche Kollegen mit sich. Mit sichtlichen Schmerzen und etwas mehr als vier Minuten Rückstand wurde der Kolumbianer von einem Teamkollegen über die Ziellinie geschoben. Ackermann hingegen kam glimpflich davon.

Ackermann wartet auf ersten Sieg bei der Tour de France

„Das war irgendwie abzusehen, dass das heute passiert. Alpecin ist so hart gefahren und man hat gesehen, dass Trek eigentlich keinen Sprint wollte. Es hat Spaß gemacht, über die Wellen zu fahren. Schade, dass es da auseinandergegangen ist“, führte der 29-Jährige seinen Rückblick auf die Etappe aus: „Am Ende war es natürlich chaotisch, wie erwartet. Für mich war es schon einen Kilometer vor dem Ziel vorbei.“

Ackermann selbst gehört zu den wenigen Profis, die unbehelligt durch den Sturz kamen. Für ihn reichte es letztlich zu Platz 15. Bei der Frankreich-Rundfahrt wartet der Deutsche nach wie vor auf seinen ersten Etappentriumph. Zwei Teilstücke beim Giro d’Italia 2019 und zwei bei der Vuelta a Espana 2020 konnte er einst für sich entscheiden.

An der Spitze feierte der Belgier Tim Merlier seinen dritten Tageserfolg der diesjährigen Tour und verwies nach 179,1 km den Niederländer Olav Kooij (Decathlon-CMA CGM) sowie Jasper Philipsen (Belgien/Alpecin-Premier Tech) auf die Plätze.