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Tour de France: Kult-Fan wird Opfer eines Einbruch

Kult-Fan bei der Tour beraubt

Seit Jahrzehnten ist Kult-Fan Dieter Senft der bekannteste Begleiter der Tour de France. Doch den Auftakt 2026 hat er verpasst, weil Einbrecher seinen Camper aufgebrochen haben.
Tag vier bei der Tour de France. Nach einer anspruchsvollen Berg-Etappe wechselt das gelbe Trikot überraschend wieder den Besitzer.
Seit Jahrzehnten ist Kult-Fan Dieter Senft der bekannteste Begleiter der Tour de France. Doch den Auftakt 2026 hat er verpasst, weil Einbrecher seinen Camper aufgebrochen haben.

Dieter „Didi“ Senft ist beim Start der Tour de France 2026 in Barcelona Opfer eines Einbruchs geworden. Wie die katalanische Zeitung La Vanguardia am Mittwoch berichtete, schlugen Unbekannte die Beifahrerscheibe seines Campervans ein und plünderten das Fahrzeug. Der 74-Jährige verpasste dadurch die erste Etappe, das Auftakt-Teamzeitfahren.

Die Beute der Diebe fiel offenbar überschaubar aus. Entgegen erster Berichte wurde Senfts markantes Teufelskostüm nicht gestohlen. Dafür verschwanden ein Lautsprecher sowie Hygieneartikel wie Zahnbürste und Kamm. Außerdem nahmen die Täter eine mobile Kühlbox samt Schinken und Käse mit. Die provisorische Reparatur erledigte Senft stilecht selbst. Er habe das Loch mit einem „teuflisch eleganten roten Tuch“ abgedeckt.

Senft zählt seit 1993 zu den bekanntesten Tour-Fans am Straßenrand und ist als „Didi the Devil“ für seine rote Verkleidung und den Dreizack berühmt. Statt an der Strecke zu stehen, musste er nach dem Einbruch jedoch beim Fahrzeug bleiben und den Schaden dokumentieren lassen. Auf Social Media schrieb er später frustriert: „Viel mehr ist schon gestohlen worden – und es ist erst Mittag. Das ist hier eine raue Gegend in Barcelona.“

Tour de France: Kult-Fan kehrt an die Strecke zurück

Senft meldete den Vorfall bei der Polizei und musste sich dabei nach eigener Darstellung auf spontane Hilfe verlassen. „Ein großes Dankeschön an Faline und Greg, die bei der Polizei spontan übersetzt haben“, postete der Deutsche.

Laut La Vanguardia erstattete er Anzeige und kehrte anschließend zur Tour zurück, die nach dem Auftakt weiter in Richtung Pyrenäen zog.