Aktuell kämpft Tadej Pogacar um seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France, doch hinter den Kulissen rückt bereits die Vuelta (22. August bis 13. September) in den Fokus. In Spanien berichtet die AS, dass die Chancen auf einen Start des zweimaligen Weltmeisters beim Straßenradrennen realistisch seien. Demnach werde auch im Umfeld von UAE Team Emirates-XRG das Szenario intensiver diskutiert.
Tour de France: Plant Pogacar eine spektakuläre Rückkehr?
Pogacar-Rückkehr nach sieben Jahren?
Ob der Slowene die Strapazen einer zweiten Grand Tour direkt nach der Frankreich-Rundfahrt auf sich nimmt, hängt wohl vom weiteren Verlauf der Tour ab. Sportlich hätte Pogacar dafür die beste Ausgangslage: Er führt die Gesamtwertung nach einer Machtdemonstration bei der zehnten Etappe mit 3:36 Minuten Vorsprung auf Jonas Vingegaard an.
Kompliziert wird die Planung vor allem durch die Weltmeisterschaften, die Ende September in Kanada in Montréal stattfinden. Pogacar steht traditionell auch bei den Grands Prix von Québec und Montréal auf dem Zettel – diesmal könnte er diese Klassiker dem Bericht zufolge aber streichen, um die Vuelta als direkten Härtetest vor dem WM-Auftritt zu nutzen.
Im Vorjahr verzichtete Pogacar auf die Vuelta
Für Pogacar wäre es die Rückkehr auf eine Rundfahrt, die ihn 2019 schlagartig in die Weltspitze katapultierte. Damals gewann er drei Etappen und beendete die Vuelta als Dritter der Gesamtwertung in Madrid.
2025 hatte Pogacar nach der Grande Boucle auf die Vuelta verzichtet, um sich zu erholen und die Saison stabil zu Ende zu fahren. Jetzt wirken die Signale deutlich offener – im Team soll die Entscheidung jedoch klar an den Zustand nach der Tour de France geknüpft werden.