Tadej Pogacar entzieht der Tour de France weiter die Spannung: Auf der 14. Etappe setzte sich der Slowene am neu in die Rundfahrt aufgenommenen Col du Haag ab und gewann in Le Markstein Fellering solo.
Tour de France: Ehrliche Pogacar-Worte über seinen Rivalen
Pogacar: Vingegaard fehlt Biss
Schon bevor Pogacar seine Attacke zündete, drehte Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) an der Steigung spürbar auf und setzte Remco Evenepoel (Red Bull-BORA-hansgrohe) unter Druck.
Doch als der Gesamtführende auf den oberen Rampen antrat, war die Entscheidung wieder eine One-Man-Show. Hinter Pogacar komplettierten Isaac Del Toro (+38 Sekunden) und Paul Seixas (+38) das Podium, Vingegaard folgte als Vierter (+44) vor Evenepoel (+48).
Tour de France: Pogacar äußert sich zu Vingegaard
Nach der Zielankunft äußerte sich Pogacar zu seinem Rivalen: „Wenn mein Powermeter korrekt ist, als er vorne fuhr, war das eine unglaubliche Leistung. Aber ehrlich: Ich glaube, ihm fehlt im Vergleich zu den vergangenen Jahren ein bisschen.“
Und weiter: „In den großen Bergen bekommt er vielleicht diesen Extra-Boost und er hängt mich ab, man weiß es nie. Aber hier fehlt ihm ein bisschen – ein bisschen Biss.“
Dass Pogacar dennoch weiter auf Etappensiege aus ist, passt zur Marschroute seines Teams. UAE-Sportdirektor Joxean Fernández Matxin hatte früh klargemacht: „Wir fahren nicht defensiv.“
In der Gesamtwertung liegt Pogacar nun 4:30 Minuten vor Vingegaard.