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Tour de France: Pogacar gibt kurioses Geständnis ab

Dominator mit besonderem Geständnis

Tadej Pogacar fährt überlegen zum dritten Etappensieg bei der Tour de France. Hinterher verrät der Slowene, dass er bis zum Schluss Zweifel an seinem Erfolg hatte - auch weil er am Funk nichts verstand.
Tadej Pogacar gewinnt mit einer beeindruckenden Vorstellung die 10. Etappe der Tour de France. Auf den letzten Kilometern düpiert der Dominator einmal mehr die Konkurrenz.
Tadej Pogacar fährt überlegen zum dritten Etappensieg bei der Tour de France. Hinterher verrät der Slowene, dass er bis zum Schluss Zweifel an seinem Erfolg hatte - auch weil er am Funk nichts verstand.

Nach seiner eindrucksvollen Solo-Show auf der 10. Etappe der Tour de France hat Dominator Tadej Pogacar verraten, dass er sich seines Sieges bis kurz vor dem Ziel aufgrund besonderer Umstände keineswegs sicher war.

„Das war heute wirklich lustig: Auf den letzten 10 Kilometern habe ich über Funk nichts verstanden, so viele Leute waren da“, erklärte der Slowene vom Team UAE Emirates-XRG, der seinen dritten Tagessieg bei der diesjährigen Tour einfuhr.

„Ich wusste nichts über die Abstände, ich wusste nicht, wer wo war. Ich wollte einfach nur so hart wie möglich bis zum Gipfel Gas geben“, fuhr Pogacar fort und gestand: „Ich hatte ein paar Zweifel, ich hatte Angst, dass Jonas Vingegaard wieder aufschließen könnte.“

Tour de France: Pogacar erinnert sich an seinen Einbruch

Dazu kam es allerdings nicht. Die Konkurrenz um Vingegaard konnte dem Ausnahmefahrer nicht folgen, nachdem Pogacar rund 15 Kilometer vor dem Ziel am Col de Pertus seine entscheidende Attacke gesetzt hatte. Mit seinem Soloritt baute er zugleich seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

„Heute war ein unglaublicher Tag. Das Team hat großartige Arbeit geleistet“, resümierte Pogacar. „Wir hatten diese Etappe schon lange im Visier. Wir erinnerten uns daran, was vor zwei Jahren passiert war, als Vingegaard mich im Sprint geschlagen hatte“, blickte er zurück.

Die Erinnerungen waren durchaus schmerzhaft: Vor zwei Jahren war Pogacar auf dem Weg nach Le Lioran nach einer zunächst erfolgreichen Attacke eingebrochen. Der bereits distanzierte Vingegaard schloss wieder auf, besiegte seinen entkräfteten Rivalen im Sprint und weinte anschließend Freudentränen.

Dieses Mal ließ Pogacar jedoch keine Zweifel aufkommen: „Heute hatte ich die besseren Beine. Ich habe den Tag genossen, wusste aber bis auf die letzten Kilometer nicht, ob ich gewinnen würde.“